Band 
Vierter Theil.
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»Männer, sagte er; bis jetzt bin ich nur auf Menschen»gestoßen, die um jeden Preis Macht und Geld wünsch-ten; Ihr allein wollt davon eine Ausnahme machen;»indessen wir wollen sehen, was zu thun ist."

Bald hernach kehrten diese beiden wie alle übrigenAbgeordneten nach der Schweiz zurück.

Auch dann, wenn der erste Consul sich nicht so be-stimmt in diesem Gespräch und in der Einleitung zurDermittlungsakte ausgesprochen hätte, so würde sein ganzesBenehmen der Schweiz gegenüber zeigen, daß das InteresseFrankreichs im Einklang mit seinen persönlichen Absichtensein erstes Motiv war. Dieser Hauptrücksicht unterge-ordnet konnte er dem Wohlwollen, das kräftigen Seelennatürlich ist, freien Lauf lassen. Die Großmuth, dasZeichen der Kraft, ist auch der Schmuck derselben.

2m Augenblick, wo das Dermittlungswerk beendigtwar, ließ der Minister des Auswärtigen folgende In-struktionen an Ney gelangen:

»Der Herr d'Affry, den die Vermittlungsakte an dieStelle des ersten Landammanns erhoben hat, wird heutenoch von Paris abreisen. Es ist die Absicht des erstenConsuls, daß demselben in Bern ein guter Empfang undangemessene Behandlung zu Theil werde. Er soll alserster Beamter des Landes eine französische und schwei-zerische Ehrenwache erhalten und ihm die gröste Achtungerwiesen werden, da der erste Consul will, daß wir inihm eine befreundete Nation ehren, welche zu gewinnenund an Frankreich zu knüpfen in unserm Interesse liegt.

»Der erste Consul gestattet die Freigebung der wegenihres Benehmens in den kleinen Kantonen verhafteten Ge-fangenen. Diese Großmuth soll ihnen zeigen, wie sehr

27. 3. Ventose Jahr XI (22. Febr. 1803).