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wurde der Antritt der letzter«, sowie die Einsetzung allerBehörden feierlich begangen ^).
Nachdem diese Besitznahme gehörig gesichert war, solltedie Beschwörung desBundesver träges nichts mehraufhalten. Man bestimmte den 6. August für die Leistungdes Bundesschwures. Morgens um 9 Uhr versammeltensich im Sitzungssaals der Tagsatzung in Zürich die Gesandt-schaften und unterzeichneten und versahen mit ihren Privat-siegeln den auf Pergament geschriebenen Bundesvertrag.Hierauf verfügten sie sich unter Glockengeläute und Artillerie-salven, zwischen den in Reihen aufgestellten zürcherischenMilizen, voran die Weibel mit den Farben der zweiund-zwanzig Kantone, nach ihnen das Corps der Offiziere, nachder Großmünsterkirche, wo sie von den Kantons- und Stadt-behörden empfangen wurden. Auf der diplomatischen Tri-büne fanden sich die fremden Gesandten ein. Unter ihnensaß in einfachem und anspruchlosem Anzüge der ritterlicheund volksthümliche Erzherzog Zohann von Oestreich, welcherAbends vorher von Basel eingetroffen war, um dieser Feier-lichkeit beizuwohnen. Nach der ächt vaterländischen Rededes Bundespräsidenten , Bürgermeister von Wyß, verlasder eidgenössische Kanzler die Bundesurkunde und die Eides-formel, die sämmtliche Gesandtschaften laut nachsprachen,in welchem Augenblicke der Donner der Kanonen diesenreligiösen Akt öffentlich verkündigte. Die Musik, die dieTagsatzung bei ihrem Eintritt empfangen hatte, ertönte vonNeuem, und der Bundesvorstand wurde von den Gesandt-schaften bis zu seiner Wohnung begleitet, wo das sämmtliche
19) Matachs NevolutionSgesch.nl, 300 — 302; Mutach war das Hauptder bernischen Abordnung. Die Geschichte des Bisthums Basel istpragmatisch, mit Genauigkeit und Kürze dargestellt worden vonN. Steriler, Gesch. des BwthumS Basel. Ueber BielS Wieder«Vereinigung siehe Helvetia, V1H, 2-9-298.
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