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.zurückblicken kann; sie verdient es daher, dass wir über ihreGründung etwas einlässlicher berichten:
In der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts, da das vonder Höhe einer grossen See- und Handelsmacht längst herunter-gekommene Portugal durch den grossen Staatsmann und MinisterMarquis v. Pombal vorübergehend zu neuem Leben erweckt wurde,standen dort auch die Druckfabriken im Flor. Als Besitzereiner solchen befand sich nun ums Jahr 1780 in Lissabon auch einGlarner, Joh. Christoph Trümpy, geh. 1741 (dem ursprünglich vonEnnetbühls stammenden Trümpy-Geschlecht angehörend). Durchwelche Verbindungen derselbe dorthin gekommen ist, lässt sichnur noch mutmassen; seine Frau war eine geb. Abderhalden vonWattwyl (gest. 1792 in Lissabon) und da st. gallische Häuser dortNiederlagen unterhielten, könnten verwandtschaftliche Beziehungenzu Inhabern von solchen die Uebersiedlung veranlasst haben. Joh.Christoph Trümpy hatte einen einzigen Sohn Egidius (1768-1839),der als erwachsen anfänglich in der Indiennesdruckerei seinesVaters thätig war. 1792 sandte ihn sein Vater nach Glarus zurück,damit er sich einige Zeit in dem ihm befreundeten HandelsgeschäftAbraham & Joh. Heinrich Schindler (T. I S. 37) als Volontair be-thätige. 1 ) Hier machte er die Bekanntschaft der Susanna Schüler,Pannervortrager und Landvogt Heinrichs, und verheiratete sich1793 mit ihr, worauf die beiden samt einer Anzahl glarnerischerArbeiter wieder in die portugiesische Hauptstadt zurückkehrten.Pannerherr Schüler, der in den 1760er Jahren versucht hatte, die-Seidenweberei in Glarus einzuführen, war auch mit den Verhält-nissen der glarnerischen Zeugdruckerei näher vertraut (der in-zwischen verstorbene Joh. Heinrich Streiff war der Onkel seinerersten Frau gewesen); er sah, dass dieselbe in stetem Aufschwungbegriffen war und veranlasste daher 1796 seinen SchwiegersohnEgidius Trümpi, der inzwischen in Zerwürfnisse mit seinem Vater
’) In dem Lebensabriss über Egidius Trümpy in der „Allg. deutschenBiographie“, Leipzig, Verlag v. Duncker & Humblot, findet sich (neben einigenandern ungenauen Angaben) das Handelsgeschäft Abr. & J.H. Schindler irrtüm-lich als Indiennedruckerei bezeichnet. — Joh. Christof Trümpy blieb in Lissabonwahrscheinlich bis 1807 d. h. bis zur Invasion der Franzosen in Portugal;•er starb 1813 in Lyon.