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Mouchoirs 6/4
Violette (mit und ohne Schwarz) .
fl. 3. 30 bis fl. 4. —
7/4
« D « » V
77 L 77
„ 4. 30
6,4
ßoth und Gelb (Krapproth mit nachhereingepassten Eisennankinböden)
77 4. 30 „
„ 5.-
7/4
Roth und Gelb, ebensolche .
„ 5. 30
6,4
Rothboden mit Aetzweiss
„ 5.—
7/4
» ....
„ 6.—
7/4
„ in Aufdruckmanier
„ 6. 50
Mousselines: Die Preise wie die entsprechenden Earbenstellungen derMouchoirs.
Cambrics: Ebenso mit entsprechendem Zuschlag für die Stücklänge von22V» aunes (Vgl. S. 269 T. II).
Bleicherlohn: per Stück ä 16 aunes.15 Kr.
Unter was für schwierigen und gefährlichen Verhältnissendie Glarner Handelsleute manchmal ihrem Geschäft oblagen,zeigt ein Brief Jakob StreifFs vom 22. Oktober 1813 aus Leipzig,worin er höchst anschaulich beschreibt, wie das französische Heersich vom 13.—15. Oktober um Leipzig herum zusammenzog, wasfür ein Schlachtgetümmel und Gemetzel sich vom 16.—18. in derUmgegend und den Vorstädten sich abspielte, wie sehr er fürchtete,dass sein bedeutendes Warenlager in Rauch und Flammen auf-gehen werde, da die Leipziger selbst glaubten, ihre Stadt werde'während der fürchterlichen Kanonade und der Erstürmung derStadt durch die Alliirten untergehen. Er sah den Abzug Napoleonsmit seiner Generalität und bald darauf den Einzug der verbündetenMonarchen und war Zeuge des Jubels der Bevölkerung, welchesie als die Befreier Deutschlands begrüssten. Er schliesst mit derMitteilung, man hoffe, wenn auch verspätet, nun doch noch Messehalten zu können.
In einem Notizbuch aus dem Jahr 1816 fand sich unten-stehende, für die Bozener Messe ausgearbeitete Berechnungs-tabelle, aus welcher wir, die Erlöse mit denjenigen von 1810 in dengleichlautenden Artikeln vergleichend, erkennen, dass infolge Auf-hebung der Kontinentalsperre, bei den Druckwaren auf „Cambric-“Tuch, das roh meistens von England bezogen wurde, ein ungeheurerAbschlag eingetreten war. Bei denjenigen auf gewöhnlichemBaumwolltuch erscheint der Unterschied wahrscheinlich nur des-wegen nicht so gross, weil (gemäss S. 268 T. II) gleichzeitig mit