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allmälig auf 44 aunes im Jahr 1850 stieg; immerhin können wirdiesen grossen Preisfall nicht mit den ähnlich scheinenden Lohn-verhältnissen in der Handweberei (S. 266/7) in Parallele ziehen,da eben mit jenem auf dem Gebiete der Bleicherei eine fortge-setzte Vereinfachung und Verbilligung der Operationen Hand inHand ging. Im Uebrigen lesen wir im „Gemälde des KantonsGlarus“ vom Jahr 1846 über den Stand der Bleichereien Folgendes:
„Gegenwärtig sind 6 mit keinen andern Beruf arten in Verbindungstehende Bleichergewerbe in den Ortschaften Glarus, Ennenda und Nidfurnin Thätigkeit, welche jährlich etwa 120,000 Stück Baumwollentücher fürin- und ausländische Druckfabriken bleichen und dadurch etwa 40 Per-sonen mit einem jährlichen Verdienste von etwa 5,200 fl. beschäftigen.Sechs der grössten Fabrikbesitzer haben eigene Bleichen.“
Inventar-Ansätze (Eigenkosten inkl. etwa 5 % Kapitalzins)nach den Geschäftsbüchern der Firma Barth. Jenny & Cie. in Ennendain Reichsgulden und Reichskreuzem.
Nettopreise per aune ä 120 cm
1821/2
1825
1829
Indiennes Doppelblau roh 24 “
—. 30
_
„ Bengalines „ 24 “
—. 35
—
—
„ Aecht-Waterloo m. Rot „ 22"
—
—. 37
—. 31
„ Rouleaux-Ombres „ 22 “
—
—. 30
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Merinos croise ungedruckt
(Uni-Tüx - kischrot) „ 24 "
—. 44
—
—
„ Calicos ungedruckt
(Uni-Türkischrot) „ 24 "
—. 40
—
—
„ ungedr. „ „ „22 "
—
—
—. 29
„ „ „ „ 7/4 breit
—
—
—. 40
n 11 ii ii 7 1 / 2 / 4 „
—
—
—. 41
Indiennes-Merinos mit Schwarz roh 22 "
—
—. 45
—. 30
„ „ „ Schwarz
u. Chromgelb „ 22 "
—
—
—. 39
Indiennes-Merinos mit 3 Illu-
minat.-Farben „ 22 "
—. 55
—. 40