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väterlichen Verhältnisses zwischen den Fabrikherren und ihren Arbeitern-welcher Mangel auf der einen Seite im Fabrikbesitzer nur den strengen,,für sich allein sorgenden Gebieter erblicken lässt, und auf der andern Seitejene sehr schädliche Augendienerei, Hinterlist, Gewaltthätigkeiten und andereschlimme Aeusserungen erzeugt. 7) Der Mangel an Patriotismus undAchtung vor der vaterländischen Industrie, wodurch die sonderbare undbeklagenswerthe Erscheinung hervorgeht, dass der Glarner in den höhernwie in den niedern Ständen, mit wenigen Ausnahmen, sich in keine Elleeigenen Fabrikats kleidet, sondern seine Bedürfnisse in Baumwollen-, Seiden-und Leinenwaaren aus Frankreich, England, Deutschland etc., in einemjährlichen Gesammtbetrage von vielleicht gegen 130,000 fl. bezieht.“.
Was die Verdienstverhältnisse in dem Zeitraum von 1825bis 1850 in den Druckereien des Mittellandes anbetrifft, soist der Verf. im Falle, die obigen summarischen Angaben an derHand alter Zahltagrödel sowie von durch Umfrage bei altenLeuten seit mehreren Jahren gesammelten Notizen, in folgenderWeise zu ergänzen:
Innerhalb der angegebenen Periode kommen in den Löhnen,nur geringe Schwankungen vor, da der Geschäftsgang in denDruckereien von 1825—1840 zwar günstiger war als von 1840bis 1850, jedoch sich auch in diesem Decennium, im Gegensatzzur Handweberei, nicht derart gestaltete, dass er ein nennens-wertes Herabgehen der Löhne verursacht hätte.
1. Handdrucker. Sie arbeiteten vom Frühling bis in denHerbst täglich höchstens 11 Stunden d. h. von morgens 6 bis-abends 6 Uhr mit einer Mittagspause von 11—12 Uhr; in denWintermonaten (November bis Februar) nur 8 bis 10 Stundend. h. so lange als es das Tageslicht erlaubte; um von dieser un-freiwilligen Reduktion der Arbeitszeit etwas einzubringen, opfertennamentlich auswärtige Arbeiter, die in der Fabrik speisten, inden kurzen Tagen nicht selten einen Teil der Mittagspause; dieandern füllten ihre Zeit abends mit Holzmachen und hausindu-striellen Beschäftigungen u. s. w. aus. Am Samstag Nachmittagwurde von jeher ziemlich frühzeitig „Feierabend“ gemacht; auchwar den verheirateten Frauen stets eine Mittagspause von U/ 2Stunden gestattet. Den meisten Druckern standen als Hilfs-