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Jacken vorstellen, bald aber sehr lang und seitlich aufgeschlitztsind, so dass die Schösse aufgenommen und in den Gürtel gestecktwerden können). Auch die Kopfbedeckung ist alsdann kompli-zierter; sie besteht nämlich aus einem kleinen flachen Mützchenaus roter oder blauer Seide oder Sammt und aus mehreren mög-lichst leichten und feinen Tüchern, die wir mit Namen nennenwollen, da sie, soweit es sich nicht um Seidengaze, Seidencrepeoder Pferdehaargewebe handelt, seit langer Zeit fast aus-schliesslich aus der Schweiz bezw. aus dem Kanton Glarusbezogen werden. Es sind dies vorerst Farudijeh, der eigent-liche Frauenturban (ein Stück buntbedruckter Mousseline) welchenman in einigen Windungen um den Tarbusch d. h. um das soebenerwähnte Mützchen legt, und Mizcigi, ein Streifen meist schwarz-oder hellbödiger Mousseline, der als schmales Band über die Stirnegenommen und hinten verknotet wird, während seine Enden vornüber den Busen gelegt werden. Mit diesen Kopftüchern (welcheihre Trägerinnen öfters mit originellen seidenen Spitzen, Blümchenund schmales Netzwerk vorstellend, umsäumen), bedecken die ver-heirateten Frauen ihr Haar gänzlich, während jüngere die Zöpfemit denselben verflechten oder dazwischen ihre Locken hervor-sehen lassen. Wollen sie ausgehen, so müssen sie noch zwei, beijüngern hübschen Frauen allerdings bis zur Durchsichtigkeit feineSchleier anziehen (die meistens aus ganz weisser Mousseline— früher einheimischer, später vorwiegend St. Galler oder Notting-hamer — bestehen); es sind dies 1. der Tarchah oder Hinterhaupt-schleier, welcher die schon verhüllte Stirn und den obern undhintern Teil des Kopfes überdeckt und gewöhnlich einfach undkurz, manchmal aber auch so lang ist, dass er hinten fast den Bodenberührt und in diesem Falle an den Enden gewöhnlich mit Gold-flittern oder farbigen Seidenstickereien verziert wird, und 2. derYaschmagg oder Gesichtsschieier, welcher um Hals und Antlitz,genommen wird und nur die Augen freilässt. In gewissen Gegen-den werden auch die letztem durch ein sog. Yitrage-Gewebe ver-deckt, in welchem Falle zugleich Hinterhaupt- und Gesichtsschleierschwarz sind und dieser „ Burgo “ genannt wird. Zum Ausgehendarf ferner der grosse Umwurf nicht fehlen, der einem „Havelock“gleicht oder aus zwei einfachen grossen Chäles zusammengesetzt