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Wollen wir das Gewicht der gebleichten-ausgerüsteten Warenzu 8 und dasjenige der buntgefärbten Waren zu 6 Kilo per 100laufende Meter annehmen, so kommen wir für diese zwei Kate-gorien auf ein Gewicht von 1600 bezw. 3100 Meterzentner (wäh-rend die 16,000 Stück [ä 22 s / 2 aunes] türkischroter nicht ge-druckter Stücke ein Gewicht von 2600 Meterzentner repräsentierenmochten). Die Zeit um 1872/3 bildete zufälligerweise die Mitte zwi-schen vorangegangenen geringem und nachfolgenden höhern Um-sätzen ; wie rasch und wie stark dieselben bis 1885 gewachsen waren,ersieht man deutlich aus der später folgenden Ausfuhr-Tabelle III,ob zwar in derselben die bunten und die türkischroten Gewebein eine Kategorie zusammengezogen sind und die Ausfuhr derletztem um 1885, parallel mit den türkischroten gedruckten.Genres (S. 634), ebenfalls eine sehr bedeutende Steigerung er-fahren hatte. Seither hat sich die Schweiz . Buntfärberei (im.Gegensatz zur Druckerei) stetig weiter entwickelt, so dass sieden in den 1890er Jahren eintretenden starken Ausfall in derTürkischrotfärberei teilweise zu decken vermochte; gewöhnlichbesteht ein bedeutender Teil dieser Waren aus solchen, welcheauf dem Weg der Admission temporaire zollfrei als roh in dieSchweiz kommen und als veredelt wieder zur Ausfuhr gelangen.Eine an Wichtigkeit noch fortwährend zunehmende Rolle spieltseit 1896/7 bei den als weiss und uni-gefärbt konsumierten Baum-wolltüchern dasS. 211 Anmerkung 1 erwähnte Mercerisierungs-verfahren, auch „Silberappret“ genannt. Fast genau wie beider Stückfärberei liegen die Verhältnisse bei der gegenwärtig inmehr als 30 grossem und kleinern Etablissementen betriebenenGarnfärberei, welche seit 30 Jahren teils als Annex zur Bunt-weberei teils als selbstständige Exportindustrie eine erfreuliche^Entwicklung aufweist und den in neuerer Zeit erfolgten Rückgangim Türkischrot durch Vermehrung der „Couleur“-Färberei mehrals ausgeglichen hat. Im Einklang mit diesen Thatsachen steht -auch die allmälige Vermehrung der Arbeiterzahl in der Gesamtheit,der Baumwoll-Stück- und Garn-Färbereien während des Zeitraumsvon 1888—1901.
Zur allgemeinen schweizerischen Statistik zurückkehrend,,haben wir zu konstatieren, dass dieselbe in eine neue Phase trat,,