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Erster Band. A - H.
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133
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Basilika.

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*S. Giovanni im Lateran , mater etcaput ecclesiarum, erster Bau (Basilica Con-stantiniana, dann S. Salvatorc, von Gregord. Gr. Basilica aurca, später lateranensis);entstanden aus der Privat-B. des laterani-sclien I’alastes, den Fausta , Constantins Ge-mahlin, fiesass; 896 zusammengestürzt. Ciam-pini de sacr. aedif. 7, 1 D. BeschreibungRoms HI, a. 507. Hübsch XXIV.

*S. Giovanni e Paolo in clivo Scauri,über dem Colosseum, als t. Pammacliii 499auf dem Symmachus-Concil erwähnt, im12. Jahrh. umgebaut und später moderni-sirt. Altchristlicher Glockenthurm. HübschXXVI; vgl. de Iiossi Bull. 1872, 106; 1873,36—41.

* S. Giovanni a Porta 1 a t i n a, vonHadrian I , dann im 12. Jahrh. umgebaut,1686 ganz modernisirt. Hübsch XXV. Vgl.de Rosst Bull. 1867, 78 f.

S. I])])o 1 i11o in Fonte auf dem Es-quilin ; vgl. de Rossi Bull. 1867, 57 f.

*Junius Bassus , B. des, 317 alsheidnischer Bau errichtet, wurde durch Va-lila und P. Simplicius dem christlichen Cultgeweiht. Man vgl. über sie und die merk-würdige Inschrift des Valila Ciampini Vett.Mon. I, tab. 1; de Rossi Inscr. I, n. 141,

p. 80; C. Bock Christi. Kunsthl. n° 86 und87 (1869).

Basilica L i b e r i a n a (S. Maria ad Ni- j 1869, 85.

gewöhnlich Sixtus III (432—440) und be-sonders Pelagius II (578) zu; doch glaubtHübsch 49 f., pl. XVII 2 - 3 , XVIII 1 - 2 , dassdie Gesammtanlage und namentlich die Auf-stellung der 12 schönen Marmorsäulen aufdie Constantinische Zeit oder doch spätestensauf Sixtus III zurückzuführen sei. Denjetzigen vordem Theil der B. baute Hono-rius III (1216—27), indem er die Apsisder alten Kirche abtrug und das Mittelschiffderselben zum Presbyterium umschuf. DerAltar kam dann zwischen dieses und dieVorhalle zu stellen. Zweistöckige Seiten-schiffe ; die untere Säulenstellung trägt Archi-trave, die obere Archivolten, lieber denneuern Bau Hübsch 104. Vgl. Ciampini 111.

S. Lorenzo inLucina. Von dem altenBau Sixtus’ III (440) steht nur noch dieMauer der Apsis mit einem Theil der Seiten-mauer (Lisenen-Arcatur). Hübsch XXIV;de Rossi Bull. 1870, 40; 1872, 122; 1873,22—35.

S. Marco, 336 angeblich erbaut, in denUnterschriften des Symmachus-Concils 499erwähnt, unter Gregor IV (827—844) neugebaut, später modernisirt. Zwanzig alteGranitsäulen. Vielleicht rührt die jetzigeVertiefung noch von dem ältesten Bau her.De Rossi Bull. 1875, 125.

S. Maria Annunziata, de Rossi Bull.

gegründet vonSixtus III (432

Fig. 62. Rom : S. Maria in Cosmedin.

ves, S. Maria Maggiore),

P. Liberius (352—366), vonbis 440) angeblicherneuert. Indessenhat Hübsch 10, pl.

IX 3 - 8 , die wolbe-gründete Behaup-tung aufgestellt,dass Sixtus keines-wegs einen völligenNeubau vorgenom-men und dass dienoch bis zum llaupt-gesims erhaltenenMittelschiffsmauernmit ihrem sorgfäl-tigen Backsteinwerk, der Triumphbogen,wol auch die vordere Steinwand, vielleichtauch die nun verhüllten Umfassungsmauernder Seitenschiffe, jedenfalls die 44 kost-baren antiken Säulen dem LiberianischenBau angehören. Transept und Apsis sindspäter. Die Mosaiken an der Oberwanddes Mittelschiffs fallen in die Zeit des Sixtusund gehören immerhin zu den ältesten deruns in Rom erhaltenen. Vgl. Inneres beiDiranesi Vedute di Roma I.

S. Lorenzo fuori le mura, über domCoemeterium der hl. Cyriaca, wo der hl.Laurentius seine Ruhestätte hatte, in AgroVerano durch K. Constantin gegründet (Lib.Pontif.). Den jetzigen Ostbau schreibt man

S. Maria in Cosmedin (Bocca della| veritä), angeblich in den Tempel der For-tuna Virgo hinein-gebaut, im 6. Jahrh.eine Diakonie alsS. Maria in scliolagraeca, im 8. Jahrh.durch P. Hadrian I

vergrössert;Hübsch 102, pl.XLV 4 , XLVI 14schreibt die Ilaupt-anlage letztermganz zu. Dreischif-fige B. mit einerApsis und 1718 er-neuerter Vorhalle. Querhaus fehlt. DieSäulen theils antik, theils altchristlich, zu-sammengewürfelt, von ganz verschiedenenCapitellen und Schäften. Neu ist die Un-terbrechung der Säulenareaden des Mittel-schiffs durch breite Pfeiler, ein bis dahinin Rom nicht angetroffenes Motiv. Fuss-boden von opus tesselatum; zwei Ambonenund bischöfliche Kathedra. Hoher (36 m),achtstöckiger und viereckiger Thurm, mitzu drei gekuppelten Fenstern, aus Hadrians Zeit (777). Krypta unter dem Presbyte-rium.

*S. Maria in Trastevere , soll aufdem von Lamprülitts in Alex. Sev. c. 49erwähnten Platz angeblich schon durch P.