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Basilika.
und Vorhalle, Emporium, Atrium (?). KuglerGesell, d. Bauk. 1419; Hübsch p. XXVII,pl. Y u. VIII. Vgl. Aufnahme bei Salzen-berg S. Bfi, Taf. 2—4. Einer andern, an-geblich constantinisehen Johanniskirche ge-denken Ducange CP. Christ. EY 4, n° 9;Ciampini 173.
S. Irene, von Constantin gegründet.Socr. I 16 etc.; Ciampini 166; verbrannteunter Iustinian ; Theoph. 154; SalzenbergT. 32; Hübsch T. 5 8 ‘ 9 , 10 , T. 33 4 ; Ciam-pini 166.
Marienkirche zu den B 1 achcrnen,nach Niceph. Call, von Pulcheria gegründet,war vcrmuthlich eine dreiscliiffige B. mitWechsel von Pfeilern und Säulen; sie scheintgewölbt gewesen zu sein. Vgl. Hübsch 80,pl. XXXEI 8 - 9 , xxxril 1 (Restaur.); BuyGonzales de Clavigo Hist, del grau Tamor-lan, Madr. 1782, 63; Kraus Beitr. z. Tr.Arcli. u. Gesell. I 143; C. Bocks Forschun-gen über diese und die übrigen KirchenCP.s sind leider nicht zum Abdruck ge-langt. 1434 zerstört. Abbildung erhalten indem Menologium des K. Basilius (10. Jahrh.).
Marienkirche zu Chalkoprateionoder sv mrj-ffi, von Theodosius d. .J. wahr-scheinlich gegründet, von Pulcheria voll-endet; jetzt zerstört. War ein Langhausmit abgerundeten Querarmen. Vgl. Hübscha. a. 0. 80; Kraus a. a. 0. 141. Eine Be-schreibung gab Niceph. Call, in dem 2dy-7 pa|j.jj. 7 . irspi aujxdjstu; xoü asßacr|j.too oiv.ouxrj? sv K. Ccuoooyou u. s. f., von wel-
chem mir zwei höchst seltene Drucke be-kannt sind: einer smjxacn'z Ap.|3po!Mou ispop-o-vd 7 . xoö llap.-sps«K, aoß’ (bis auf ein Exem-plar der Wiener Ilofbibliothek untergegan-gen), 4°; der andere, nach ganz abweichen-der Textreconsion sv xtiT ei? xo Mayp/jux-Ttaudyavt 'EW.rjvixiö sv sxsi 1812, 4°.
S. Mennae, angeblich von Constantingegründet. Ciampini 175.
S. Metropli an i desgl. eb. 176.
S. Michael (Michaelion), angeblich vonConstantin gegründet. Sozom. 13; de RossiBull. 1871, 146. CP. besass zwei Michaels-kirchen, eine in Anaplo (Rotunde), die an-dere rrpo dyfloo oder in Promontorio, eben-falls angeblich constantinisch. Ciamp. 171 f.
Basilica S. Mocii, angeblich constan-tinisch. Ciampini 173.
K. des hl. Polyeukt, von der K. Eu-dokia nach 440 begonnen, von Anicia Iu-liana um 527 beendet; nach den uns er-haltenen Notizen byzantinischer Schriftstellerwar die K. eine dreiscliiffige Säulen-B. mitNarthex , in welchen man durch eine zu-rücktretende (?) Nische eintrat. Sie lag derLänge nach von W. nach ().; es sollen Ap-siden an der Langseite herausgetreten sein.Besonders gerühmt wird die Pracht dervergoldeten Decke und die Marmorbeklei-
dung der Seitenschiffe. An der Westfacjadelag eine freistehende, zweistöckige Kapelle(Baptisterium), in welcher die Taufe Con-stantins gemalt war. Vgl. C. Bock Christi.Kunstbl. 1869, n° 85 f.
S. Romani, angeblich constantinisch.Ciampini 176.
S. Sergius und Bacchus. Die vonTustinian d. Gr. unter diesem Titel erbauteDoppel kirclie ist beschrieben von Procop.T, c. 4. Von den beiden hart neben ein-ander liegenden Kirchen mit gemeinschaft-lichem Vorhof und Narthex besteht nurnoch die eine, welche Centralanlage undKuppelgewölbe zeigt (s. d. A.); die andere,deren Restauration Hübsch 77 f., pl. XXXn 2 " 3versuchte, war wahrscheinlich eine drei-schiffige Pfeiler-B. mit Architraven undKreuzgewölben (?).
j S. Stephani prope Sigma, angeblich(constantinisch. Ciampini 175.
I S. Theclae, von lustin erbaut, angeb-; lieh als Marienkirche von Constantin ge-gründet. Ciampini 171.
I S. r T h e o d o r i, angeblich constantinisch.Ciampini 176.
Thessa 1 onicli, vgl. Texier 131, woeine grosso Menge von Kirchen angeführtwerden; am wichtigsten sind: S. Deme-trius (134, pl. 17 f.), die jetzige Moscheej Eski Djuma (158, pl. 42 f.), die Apo-jstelkirche (161, pl. 47 f.), S. Bardias[ (162 f., pl. 50 f.), S. Elias (164, pl. 52 f.).j Die meisten dieser Kirchen gehören demi byzantinischen Stil und dem MA. an, doch(werden S. Demetrius und Eski-Djumanoch ins 5.—6. Jahrh. zu versetzen sein;beide zeigen noch wenig Abweichung vonder abendländischen B. Es sind Säulen-basiliken mit flacher Decke, halbkreisför-miger Apsis, Emporen, die Säulen durchRundbogen verbunden. Vgl. Schnaase III126.
j Kleinasien (vgl. Arundel A Visit to thei Seven Churches of Asia, London 1828).Ancyra: dreischiffiges gewölbtes Lang-j haus mit Kuppel auf der Mitte des Lang-hauses, ohne Querhaus. Pfeiler mit Füllun-gen deeorirt, in den Fenstern Säulchen wiein Hagia Sophia . Zweistöckige Abseiten.Texier a. a. O.; Hübsch 81, pl. XXXV 4 * 6 .
Cassaba. An diesem Fluss steht einemit der B. in Ancyra im Grundriss über-einstimmende Säulen-B. Texier a. a. 0.Hübsch 81, pl. XXXIr 3 - 4 .
Ephesus: Doppelkirehe, jetzt in Rui-nen; die vordere K., mit dicken Mauernund Pfeilern, war wol gewölbt und hattevermuthlich drei Eingänge; Abseiten schwer-lich zweistöckig; die hintere K. war einedreiscliiffige ungewölbte Säulen-B. mit Apsiszwischen zwei rectangulären Exedren. Vgl.: den restaurirten Grundriss nach Bock bei