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Enkratiten.
nen entnommen und in Metallreifen gefasst,am Halse getragen wurden. Ein solchesmit dem Bilde eines der drei Magier findetsich von Garrucci in seinen Yetri (tav. IV,n. 9) erwähnt. Ein ähnliches Medaillon vonGlas aus etwas späterer Zeit fand man indem Kalkbewurf eines Loculus im Coeme-terium der hl. Cyriaca eingedrückt. Dem4. und den folgenden Jahrhunderten gehö-
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ren dann die Monogramme Christi:
und
sowie die Kreuze von Gold,
Silber und anderm Material an. Der hl.Gregor von Nazianz fand ein solches Mo-nogramm aus Eisen zugleich mit dem obenerwähnten Reliquienring auf der Brust sei-ner verstorbenen Schwester Macrina; imGrabe der Kaiserin Maria entdeckte manunter den Kostbarkeiten auch zehn kleine,mit Edelsteinen besetzte Kreuzchen.
Ueber eine besondere Kategorie dieser Artvon E., nämlich über die Medaillen, hat erstde Rossi durch verschiedene Abhandlungenin seinem Bulletino (bes. 1869, 33 f.) Lichtverbreitet. Dieselben wurden vielfach eigensfür bestimmte Personen angefertigt, derenNamen sie dann meist zu tragen pflegen,und sie waren dann Andenken an den Em-pfang der hl. Taufe, Dankmedaillen an ge-löste Gelübde, oder auch Symbol der per-sönlichen Weihe zum Dienste Gottes odereines Heiligen. Andere derartige Medaillenwurden nicht in einem einzelnen Exemplarciselirt, sondern sie wurden in unbestimmterZahl geprägt, besonders als Andenken anden Besuch heiliger Orte. Endlich trug manüberhaupt Medaillen mit christlichen Zei-chen, insbesondere auch Kaisermünzen mit
dem A
ü, die man cnoxTjpi'xia nannte, als
ganzen Reihe solcher Medaillen nachgewie-sen, sondern sie auch classificirt und diebildlichen Darstellungen auf denselben er-klärt. Dem Alter nach steigen sie bis indas 3. Jahrh. hinauf; die Bilder auf den-selben sind theilweise ähnlich den Scenen,die wir in den Katakombengemälden finden:der gute Hirt, die Orante, das Opfer Abra-hams , Christus zwischen den beiden Apostel-fürsten, Anbetung der Magier u. dgl.; theil-weise kommen dann auch Darstellungenganz besonderer Art auf denselben vor,entsprechend der Bestimmung und dem Cha-rakter dieser betreffenden Münzen. So führtauf einer dieser Medaillen ein Vater seinenSohn Gaudentius zu dem Grabe eines Mär-tyrers, um zugleich mit einem Kelche seinKind dem Dienste des Heiligen zu weihen;die Kehrseite zeigt das Opfer Abrahams ,darunter steht der Name des Vaters Urbi-cus. Diese Medaille hat also der Vaterseinem Sohne umgehängt, ,quasi quoddampignus religiosi muneris atque ut perforatuscollo eius inhaereret 1 . Den Gebrauch derTaufmedaillon erwähnt ausdrücklich der hl.Zeno von Verona; der hl. Germanus vonAuxerre hing um den Hals der hl. Geno-feva, als sich dieselbe dem jungfräulichenDienste des Herrn weihte, eine mit einemKreuze versehene Denkmünze oder Medailleals Symbol dieser ihrer Weihe ( Holland.Act. SS. I, Ian., 143). Medaillen als An-denken an eine Wallfahrt, besonders nachJerusalem und Rom , werden im MA. viel-fach erwähnt. Papst Honorius III bewil-ligte dem Capitel von S. Peter reditum eximaginibus plumbeis Sanctorum Petri etPauli. Dies waren also geprägte Medaillen,während die von de Rossi besprochenenlauter Einzelstücke sind, die für eine be-stimmte Person bei einer bestimmten Ver-anlassung ciselirt wurden. de waal.
Devotionalien am Halse {de Rossi Bull. 1869,43; 1871, 152; 1879, 31; 1880, 98; R. S.III 572).
Bisher kannte man kaum das eine oderandere unzweifelhafte Exemplar altchrist-licher Medaillen. So fand man ein solcheszur Zeit des Aringlii, mit dem MonogrammChristi versehen, in den Katakomben {ArinyhiRoma subt. II 567); ein anderes besass dasKircher’sche Museum mit der Inschrift:
N LEO, in Christo Leo; dazu kam
die von Vettori u. A. beschriebene, von dersich ein Bleiabguss im vaticanisclien Mu-seum fand, mit der bis jetzt bekanntestenältesten Darstellung des Martyriums des hl.Laurentius; einige andere hatte man alsKaisermünzen des 4. Jahrh. betrachtet. DeRossi hat nun nicht nur die Existenz einer
ENKRATITEN. Die Vorschrift der Apg ;15, 28 f.: ... dne^Eaflat eiooiXoffuxuiv y.aiaip.axoc xal ixvtxxoü xal ixopvEi'a; ward viel-leicht schon in sehr früher nachapostolischerZeit von einer überspannten Richtung in-nerhalb der Kirche weiter ausgedehnt. Mitgnostisclien Elementen versetzt erscheintdieselbe in dom Assyrier T a t i a n (f 174):ob zuerst, steht dahin; es kann auf diesekirehengeseliichtliehe Frage und die Ent-wicklung des auf parsistischen Dualismuszurückweisenden gnostisclien Enkratismushier nicht näher eingegangen werden, undes sei nur daran erinnert, (lass derselbe fürdie Feier des Altarssacramcntes insofernBedeutung gewann, als die e-ptpaxTxai, desGenusses von Wein wie desjenigen vonFleisch und des Gebrauchs der Ehe sichenthaltend, selbst bei der Eucharistie denWein durch Wasser ersetzten (daher uöpo-