Band 
Erster Band. A - H.
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Fisch.

XPEICAMENH XT MTPON A<K0ITON AT-NON — gesalbt in dem Bade Christi mitunvergänglicher und reiner Salbe.

Die t. t. consequi und perficere werdenvon Marini und de Rossi auf beide Sacra-mente, Taufe und F., bezogen, doch willMarini die consecutio speziell von der letz-tem gesagt sein lassen. De Rossi machtmit Recht darauf aufmerksam, dass, wiedie enge Verbindung der beiden Sacramentein der ältesten Zeit es mit sich brachte,beide Termini sowol bei Cyprian als in denepigraphischen Denkmälern vielmehr fürTaufe und F. zugleich Vorkommen. Soin der Inschrift bei Buonarruoti Vetri 17:POSTVMIVS EVTHENION FIDELIS QVIGRATIAM SANCTAM CONSECVTVS ESTPRIDIE NATALI SVO. Vgl. dazu dieArt. Taufe, Denkmäler.

Zur Litteratur vgl. ausser den ange-führten Schriften: Arnckiel I. Die Confir-mation der Katechumenen aus den Anti-quitäten d. oriental, und Occidental. Kirche,Schlesw. 1693. Benzei De Sacramento con-firmationis Romanensium, in dess. Syntagm.dissert. II 306. Beyer De Sacr. confirma-tionis, Antv. 1658. Duguet De la duree ducatechumenat etc., in dess. Confess. eccl.,Cologne 1785, 367 sqq. Eckardt E. Deconf. catech. evangelica amplices in eccl.Protest, introducenda, Jen. 1758. MeierDe tribus novellorum nascentis ecclesiaeinitiamentis, catechesi, baptismo et manumimpositione, Heimst. 1690. Ohm De con-firm. catechumenorum, Regiom. 1696. Pf affDe initiatione, expiatione, benedictione etconfirmatione catechumenorum, Tub. 1722.Dess. De confirm. catechumenorum in eccle-siis Aug. conf. unitate, ibid. 1723. SchmidtJ. Bericht von dem erbaulichen Ritus derF., Hann. 1661. Seidel Pontificis in rituconfirmationis a praxi eccl. apost. plane ab-errare ostenditur, Heimst. 1733. WegnerDe confirm. catechum. in veteri eccl., Re-giom. 1692. Orsi J. A. De chrismate con-firmatorio, Mediol. 1733. Baslvuysen H. J.de, Impos. manuum, Hannov. 1704. BraunJ. De imp. man. in dess. Selecta sacra 746.Celsius De imp. man., Ups. 1718. Gau Devalore manuum impositionis et unctionis insacr. conf., Col. 1831. Spanheim F. Deritu impos. manuum in vet. eccl., in dess.Dip. theol. hist., Heidelb. 1664, 213 ff. u.Opp. II 811.

Ferner die Litteratur zu Katechumenat,s. d. A. KRAUS.

FISCH, der symbolische. Als Symbolfindet sich der F. in den verschiedenartig-sten Denkmälern der ersten christlichenJahrhunderte auf Grabsteinen, geschnitte-nen Steinen, Siegeln, Lampen, Gläsern, alsAmulet, auf Wandgemälden.

1) Die Grabdenkmäler mit dem Fisch-symbol, deren man bis jetzt gegen hundertkennt, datiren fast ausschliesslich aus denersten christlichen Jahrhunderten; das Fisch-symbol tritt seit der ersten Hälfte des 4. Jahrh.aus dem Gebrauch und findet sich nach die-ser Zeit nur noch vereinzelt, ein Nachklin-gen der Erinnerung an die ältere Zeit; sozu Rom auf einem Grabstein des Jahres400 (de Rossi Inscr. I 210, n. 489), der auchdurch die ganze Anordnung eigenartig ist;in Gallien auf einem Grabstein des Jahres474 (Le Blant Inscr. ehret, n. 631 u. 261)und wahrscheinlich noch später (a. a. O.n. 551B, 448 A). Das Symbol erscheint hierentweder durch das Bild eines Fisches, oderdurch das Wort IX0TC ausgedrückt. Imersten Falle ist das Bild des Fisches mei-stens mit anderen altchristlichen Symbolen,namentlich dem Anker (zwanzigmal), demVogel (fast ebenso oft), dem Gefässe, demBrode, dem Kreuze, dem Schiffe, dem Mo-nogramm Christi , dem Bilde des gutenHirten, verbunden; auf dem erwähntenGrabstein des Jahres 400 steht neben demF. ein Haus. Auf einem Grabstein trägter das Schiff (de Rossi Bull. 1870, tav. IV,n. 12). Auf einer Anzahl von Grabsteinenfinden sich zwei Fische dargestellt, sei esohne, sei es mit anderen Symbolen. Alssolche erscheinen Vögel, Pfauen, die Sinn-bilder der Unsterblichkeit, auf dem mitdem himmlischen Brode des Lebens ge-füllten Gefässe, der Anker, letzterer z. B.auf dem 1841 auf dem Mons Vaticanus gefundenen, jetzt im Mus. Kircher zu Rom befindlichen Grabsteine der Licinia mit derUeberschrift IX0TC ZQNTQN. Auf einemGrabsteine zu Modena (nicht S. Priscilla!)finden sich zwischen den beiden Fischen sie-ben Brode, von denen sie die beiden äusser-sten im Munde tragen (vgl. Fig. 145 S. 438).

Auf einem bleiernen Sarge aus Saida in

Phönizien findet sich zehnmal das

der Inschrift IX0YC umgebenAuf einem Steinsarko-phage zu Iulia Concordiafinden sich drei Fische(de Rossi Bull. 1874, 135),auf der Denksäule eineschristlichen Grabes zuRavenna (Bull. 1878,106,tav. VIII 1 ) statt der beiden Grabmälern der dor-tigen Flotte gebräuchli-chen Delphine zwei Fi-sche , dazwischen dasMonogramm Christi.

Mehrfach findet sich

auf christlichen Sarko- . „ ,

i v ta j. ii Fig. 1G4. Von einem Sarko-

phagen die Darstellung phag zu Sur-Ohozlan.

Fig 1 . 163. Yon einemBleisarg aus Saida.