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Klöster — Kpo:;j.a.
schehen), convenit fieri portiones. Quarumsit una pontificis, altera elericorum, pau-perum tertia, quarta fabricis applicanda.De quibus clerus ultra delegatam sibisummam nihil insolenter noverit exspe-ctandum.
Ein eigenes Kirchenvermögen konntesich- erst seit Constantin bilden. Wenn,die Kirche 1 früher besass, wenn Locaecclesiastica als ihr Eigenthum in den De-creten des Alexander Severus, Gallienusetc. erwähnt werden, so kann es sich dabloss um den Besitz der als Collegia te-nuiorum constituirten Christengemeindehandeln, worauf sich auch ohne Zweifeldie bei Tertvll. Apol. c. 39 erwähntenArcae beziehen. Als besitz- und erwerbs-fähige juristische Persönlichkeit wird dieKirche 321 durch ein Gesotz Constantinsd. Gr. anerkannt ( Cod. Theod. lib. XVI,tit. II, 1. 4; Cod. Iustin. lib. I, tit. II,1. I), welchem Edicte namhafte Beweisekaiserlicher Freigebigkeit in Geldspendenu. s. f. folgten ( Em . II. e. X 6, Yit. Const.
IV 28. 38. 39; III 21. 58; Sozom. H. e.
V 5; Theodos. II. e. IV 4). Das dieseSchenkungen restringirende Decret Iuliansbetr. Rückgabe der Stadtschenkungen {Cod.Theod. X, tit. III, 1. 1) wurde bald wiederabrogirt oder blieb ohne Wirkung {Cod.Iustin. lib. I, tit. II, 1. 12).
Weitere Quellen, aus denen das Kirchen-gut floss, stellten seit dem 4. Jahrh. dar:
1) Die ehemaligen Tcmpelgüter,welche Theodosius d. Gr. und seine Söhneder Kirche überwiesen; vgl. des KonoriusEdict Cod. Theodos. lib. XVI, tit. X, 1. 19.20. 21; Sozom. II. e. V 7. 16.
2) Die Güter der Häretiker. Esscheinen schon jetzt Fälle vorgekommenzu sein, wo solche der allgemeinen Kirchezugewendet wurden; ich vermutlie, nur<la, wo eine aussterbende Secte gewisser-uiassen herrenloses Gut hinterliess, wiedie Novatianer {Cod. Theodos. lib. XVI,^t. V, 1. 52; Socrat, II. e. VII 7).
3) Die G ii t e r von Mart v r e r n u n dConfessoren, welche ohne nahe Ver-wandte starben; so verfügte Constantind- Gr. nach Em. Vita Const. II 36.
4) Der Zehnte (decimae), welcher
dem jüdischen Zehnten nachgebildet war.Hervorragende Kirchenväter {Irenaeusp-dv. Hacr. IV 8. 13. 18; Chrys. Hom. IVln Ep. ad Eplies. 1 ; Hom. XIV in Act.^P-, Hom. LXXIV in Matth.; Greg. Naz.,: r - V; Hilar. In Ps. CXVIII, und In«atth. 24; Augustin. In Ps. CXLV.I; Serm.p CLXVI, CCXIX u. Cd.) stellen
s als passend hin, dass die Christen nicht
Inder freigebig als die Juden gegen ihre
nester sein und demnach auch den
j e mten entrichten sollen: dass dieser aber
als allgemeine Verpflichtung eingeführtgewesen sei, ist für die ersten fünf Jahr-hunderte ganz unbeweisbar, und ebensogrundlos ist die Behauptung, schon Con-stantin d. Gr. habe ein dahin gehendesGesetz erlassen, wenn auch römischeRechtsbücher, wie ja auch schon Cicero,die Ausdrücke: Sr/.axstkiv, decimare, decu-mani, von Abgaben im Allgemeinen ge-brauchen. Erst Ende des 6. Jahrh wirdder Zehnte als kirchliches Gesetzvorgeschrieben in dem Conc. Matiscon. II(vom J. 585) c. 5; vgl. Conc. Cahilon. IIc. 19; Mogunt. c. 3; Rothomag. c. 7 u. s. f.Zwangsweise Eintreibung desselben isterst seit Karl d. Gr. verfügt worden,woraus sich das mittelalterliche Zehent-recht gebildet hat.
Die Ablieferung der Gaben an die Kirchescheint vielfach so geschehen zu sein,dass die Gläubigen vor dem Gottesdienstihre Geldspende auf eine oben mulden-förmig ausgehöhlte Säule niederlegten,welche im Atrium der Kirche stand. Imfrühem MA. lässt sich diese Sitte nach-weisen: ein merkwürdiges Beispiel stelltdas Fragment aus S. Martin bei Trierdar, welches ich in Bonn. Jahrh. XLIV170 publicirt habe.] kraus.
KLÖSTER, s. die Art. Mönchthum undMonasterium.
IvAYAONIZOMENOI, Besessene {Amphi-loch. Hom. de poenit. ap. Combefi p. 97u. a.), s. d. Art. Energumeni I 413.
KNIEBEUGEN, s. die Art. Gebet I 557und Gestus I 601.
KÖRPERSTRAEEN, s. d. Art. Züchtigung.
K01MHTHPI0N, s. d Art. CoemeterienI 307.
KOAYMBEION, der im Atrium derKirche aufgestellte Brunnen, = sp-ßd-ur]?.Nymphaeum. <?iäh], s. d. Art. Basilika, I122. Vgl. Binghnm III 180.
KOAYMBI10PA, von Socrat, II. e. VII17 als der Brunnen im Baptisterium, diePiscina (s. d. Art.), erklärt. Vgl. ßinghamIII 257.
KOPFBEDECKUNG, s. d. Art. Kleidung,oben S. 211.
K0IIIATAI, s. d. Art. Fossores I 537.
K0YK0YAAI0N, •/.ouxouXAot = -/.ot-oÄTCtov,oti'co eapitium, caputiam, cucullns,
ciicullio, capa, cappa, s. d. Art. Kleidung.
KPAMA (auch y.paau), die Mischung desWassers und Weines bei der Eucharistie