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Kreuzgang — Kreuzigung.
Bit. Bl. 1875, 17. 18. 19. Beibl. z. Ztschr.f. bild. Kunst 1879, n° 24.
4. S p e c. K u n s t g e s c h i c li 11 i c h e s |ausserdem : *Ricci Triumph. Christi cum Iiconibus martyr. Antw. 1640. MetrikenIliatr. de monogr. Chr. in Decad. diss.Acad. Lips. 1734, III 85 f. *Vemttus(Phil, de Venutis) De cruce CortonensiDiss. Lib. 1731. *Georgi, Dom., De mono-grammate Christi Dom. Rom. 1738. Pac-caudi, Paolo, De veteri Christi crucifixisigno et antiquis erucibus, quae Ravennaesunt, in Gort Symb. litt. 1748 III 211.Muratori De cruce Nolana, in Antiqq.Ital. II. Walch De antiq. cruce stationaliaerea inaur. Diss., in Miscell. Lips. nov.IX, 1. Lips. 1752. *Borgia, Steph., De jCruce Vaticana, Rom. 1779. Ders. DeCruce Velituna, Rom. 1780. Munter, F.,Sinnbilder etc. S. 68. Didron, Manuel,D’Iconogr. ehret. Par. 1845. Ders. Ann.archeolog. Par. 1844. De llossi a. a. 0. |Garrucci II crocifisso graffito, Rom. 1857und Storia a. a. 0. Ausm’ Weerth DasSign.-K. des byz. Kais. Constant. VII etc.Bonn 1866. *Münz, P. J. , Arcli. Bemer-kungen über das Kreuz, das MonogrammChristi u. s. f. (Nass. Ann. VIII), Frankf.a. M. 1867. *Stockbauer Kunstgesch. desKreuzes. Schaffh. 1870. Otf.e und Ausm’Weerth Zur Ikonogr. des Crueifixus, inBonn. Jahrb. XLIV 194. Grimouard de\S. Laurent Iconograpliie de la Croix, inDidrons Annal. arclieol. 1869 (XXVI bisXXVII). Rolle)', Cataeombes II.
Für viele andere Partien vgl. die beiZöckler a. a. 0. p. XIX sehr ffeissig zu-sammengetragene Litteratur erbaulicher,theosophisch-mystischer Art u. s. f.
KRAUS.
KHEUZGAXG (fr. cloitre, cloistre, clou- Jastre, gr. 1'p.ßoAoc, lat. ambitus, ebensoclaustrum, welches zunächst das Kloster-!und Stiftsgebäude überhaupt begreift; peri-stylium, coemeterium contiguum, bei den |Karthäusern Galilaea — alles Ausdrücke, jwelche mit Ausnahme von sp-ßoAo; erstdem MA. eignen), der gewöhnlich aus vierBogenhallen bestehende Umgang, welchersich an die (meist südliche im N., nörd-!liehe im S.) Langseite der Kirche an- ]schliesst und den Zugang zu den Wohn-!gebiiuden der Geistlichen, besonders der.Mönche in ihren Klöstern bildet, der be-sonders auch zu Processionen benütztwurde und daher, d. h. von dem diesen,Kreuzgängen‘ vorgetragenen Kreuz wolauch seinen deutschen Namen führt (un-1wahrscheinlich ist die Ableitung von dem \gewöhnlich allerdings verwendeten Kreuz-gewölbe der Bogenhallen). Die griechischeKirche kannte Umgänge früher als die 1
lateinische. Die frühesten Beispiele dürf-ten die an der Nord- und Südseite derllagia-Sophia angelegten Porticus ( DucangeCP. Christ. III c. 16), die Kreuzgänge derMichaelskirche zu Anaplus und der Kircheder Gottesgebärerin zu Jerusalem ( Procop.De aedif. I c. 8; V c. 6) und der Em-bolos sein, in welchem der ArchimandritGeorg die irdischen Reste eines ihm imTraume erschienenen und sein Begräbnissfordernden Asceten beisetzte ( MoschusPrat. spir. § 66 bei Cotelier Eccl. gr. Mon.II 390). Im Abendland wird sich schwer-lich ein älteres Beispiel aufweisen lassenals der von Hübsch (Die ältern KirchenS. 102, pl. XLVI 5 ) dem 7. Jahrh. zuge-wiesene Klosterhof von S. Vincenzo edAnastasio alle tre Fontane bei Rom. Fürdie mittelalterlichen Kreuzgänge muss aufölte Ilaiidb. d. kirchl. Kunstarch. 4 I 78u. s. f. Viollet-le-Duc Dict. d’archit. III408 ff. verwiesen werden. kraus.
KREUZIGUNG, Darstellung der.
I. Die K. als Hinrichtungsweise im All-gemeinen gehört in das Gebiet der pro-fanen Antiquitäten, die K. Jesu Christiin dasjenige der biblischen Archäologie.Die Behandlung beider sammt der zahl-reichen sie betreffenden Controversen istdaher aus dom Rahmen unserer R.-E.ausgeschlossen, welche sich nur mit derDarstellung des Gekreuzigten in der alt-christlichen Kunst zu beschäftigen hat.Wir sehen bei der Behandlung diesesGegenstandes von den völlig veraltetenVorstellungen, wie sie seit dem 16. Jahrh.vielfach vertreten waren, gänzlich ab undlegen nur vor, was die neueste Forschungals Resultat ergiebt.
Die Einführung der Kreuzigungsbilderin die christliche Kunst wird erst sehrspät und zwar an der Schwelle des MA.sin der Litteratur erwähnt. Zwar bemühensich Macarius (Hagioglypta 32) und Gar-rucci (ib. und Storia d. arte crist. I 464),eine viel frühere Erwähnung darzuthun.So sollen Chrysost. (Hom. LV 5 in Matth.),Augustin. (De visitatione infirm. II, c. 3),Hieronym. (De s. Paula: prostrataque antecrucem quasi pendentem Dominum cer-neret ailorabat) und schon vor diesenLactantius (in dem Gedichte Phönix:
quisquis alles mediique Suhls in liminatempli
siste purum insontemque tuo pro criminepassum
respice mc, me conde animo, me in pectoreserva.
Ille ego qui Casus hominum miseratus venihuc.
Gerne manus clavis fixas tractosque la-certos