TexpaStxai — Teufel.
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takomben von Cbersona gefunden wurde,zeigt in einer Abtheilung zwei monogram-matische Kreuze, darunter zwei Tafeln,welche Schriftzeichen enthalten. ProfessorKondakoff , welcher sie im XI. Band derPublicationen der historischen und archäo-logischen Gesellschaft von Odessa 1878veröffentlichte, erblickt in den beiden Ta-feln ein Bild des mosaischen und in den
Monogrammen ein Symbol des Gesetzesdes Evangeliums (de Jiossi Bull. 1881, 119).
6) Nach dem hl. Augustinus (In Ps. 101;Jn Ioan. tr. 122, n. 8) sind die 153 Fische(Joh. 21, li) Jex et gratia*. Aehnlich Cy-rill. Opp. II H 4 —H 7 ; Fulgmt. Serm. 41.Ebenso sind bei Melito Clavis (Spie. Sol.II 113) ,duo pisces coniuncti quinque pa-nibus 1 u. A. als Sinnbilder der ,duo testa-
menta legis 1 aufgeführt. Deshalb liegt dieMöglichkeit vor, dass bei einzelnen derDenkmäler, auf welchen sich zwei Fischefinden, an diese symbolische Bedeutunggedacht ist; weitere . Anhaltspunkte fürdiese Annahme sind aber bis jetzt nichtgegeben (s. d. Art. Fisch I 521, wo beidem ersten Citat aus Spicileg. es stattI 559 heissen muss III 526).
7) Auf den beiden Seitenwänden desPresbyteriums der Kirche S. Yitale zuRavenna sind um 550 in Mosaik nebendem Fenster auf der Evangelienseite dieEvangelisten Johannes und Lucas, darun-ter Moses, die Gesetztafeln empfangend,und Jeremias; auf der Epistelseite Mat-thaeus und Marcus, darunter Moses, seineSchuhe lösend und die Schafe Jethro’sweidend, und der Prophet Jeremias inmusivischer Arbeit des 5. Jahrh. darge-stellt. Martigny 1 . c. findet auch hierin,wol mit Recht, eine Hinweisung auf denA. und den N. Bund. heuser.
TETPAAITAI, s. TEaaapEsxtxiS E-xaxixat II853.
TETItAMORPHON, die Verbindung dervier geheimnissvollen Thiere in der be-kannten Vision Ezechiels. Beispiele einerDarstellung derselben aus den ersten sechsJahrhunderten sind mir nicht bekannt.Zu den frühesten, wol nicht über das12. Jahrh. hinausgehenden Darstellungendieser Art dürften die bei Grimouard deSt. Laurent (Manuel de l’art ehret. 246 f.)veröffentlichten Tetramorplia (Wandge-mälde aus Vatopedi, Email des Louvre)zählen.
TETRAPODIUM, jeder vierfüssige Tisch;in der griechischen Kirche heisst nament-lich so der Anrichtetisch, auf welchem diefür das hl. Opfer bestimmten Gestaltenvon Brod und Wein aufgestellt sind. Der-selbe steht nahe der Ikonostase.
TETPA2TYA0N, s. Basilika I 121.
TEUFEL. Die volksthümliclien Vorstel-lungen, welche man sich im christlichenAlterthum von den gefallenen Geisternmachte, gehen zunächst auf die Schrift zu-rück, wo der T. Gen. 3, 1 als Schlangeauftritt. Die Schlange als Bild des Teu-fels begegnet uns auch in der babyloni-schen Sage, wo sie keilinschriftlich Tia-mat heisst, das leibhaftig personificirteChaos; in der Beschreibung des Kampfeszwischen Merodach und Tiamat wird siedie ,grosse Schlange 1 , welche andereSchlangen zu Bundesgenossen hat, ge-nannt ( Delitzsch in liiehms Handwörterb.des bibl. Alterth., Bielef. 1884, II 1377),und diese Vorstellung kehrt dann sowol