Band 
Zweiter Band. I - Z.
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Teufel.

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Weiberkopf der Schlange noch von deraltchristlichen Kunst nicht aufgenommenerscheint (das von Perret Catac. III, pl.XXI angeführte Beispiel aus S. Agneseist bereits von Garrucci I 298 mit Rechtabgelehnt worden; ebenso hat Garrucci1. c. nachgewiesen, dass auf den MünzenValentinians III, Petronius Maximus’, Ma-iorianus’ und Severus’ III der Kaiser nichteinen Drachen mit menschlichem Kopf,sondern zwei getrennte Gestalten als Re-präsentanten der besiegten Feinde undals Erläuterung das VICTORIA AVGGunter den Füssen hat).

Bekanntlich hat das MA. auch andereThiergestalten, wie namentlich den L ö-wen, zur Yersinnbildlichung der T. her-angezogen (vgl. d. Art. Löwe II 343); ausdem christlichen Alterthum lässt sich wolschwerlich ein Beispiel dafür anführen;höchstens hat die von Garrucci zu seinertav. CCCXXXYII 2 aufgestellte Vermu-thung einige Wahrscheinlichkeit, nachwelcher daselbst auf einem römischen Sar-kophag unter einem Monogramm Christiein Nilpferd als Symbol des Satans dar-gestellt ist. Indessen kann diese Deutungnicht als sicher bezeichnet werden.

Erst gegen den Ausgang unserer Epoche,im 6. Jahrh., begegnen wir Darstellungender Dämonen, welche zu mittelalterlichenBildern überleiten. Es gehört dahin dieScene in der syrischen Handschrift derLaurentiana vom J. 586 ( Garrucci tav.OXXXIV 2 ), wo aus zwei vom Herrn ge-

CCLXX 9 ). Ein Elfenbein von Ra-venna zeigt den Dämon als kleine nackteGestalt aus dem Kopf eines vom Herrngeheilten Besessenen fahren, leider aberso undeutlich gearbeitet, dass sich demBilde so gut wie nichts entnehmen lässt

Fig. 495. Ton einem Elfenbein in Ravenna (GoriTkesaui. III, tab. VIII).

(Gori Thesaur. vet. dipt. III, tab. VIII;Garrucci tav. CCCCLYI und unsere Fig.495). Auf dem Ring des Bischofs Ade-mar von Angouleme sieht man, wie einDelphin einen Polypen verschlingt. DeRossi (Bull. 1870, 66 f., tav. IV 6 ) nimmt

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Fig. 49G. Mosaik in S. Apollinare nuovo in Ravenna (Garrucci tav. CCXLVin a ).

heilten Besessenen die T. in Gestalt klei-ner nackter Männlein mit struppigen Haa-ren und Flügeln entfahren. Sehr ungewissist, ob und wie auf dem Mosaik des Pap-stes Johannes YII der Angelus Äbyssi vor-gestellt war: Grimaldi’s Skizze ist kaumzuverlässig (vgl. Garrucci III 101 zu tav.

hier den Gegensatz des guten Fisches zudem Feind Gottes, dem Satan, an; ähn-liche Darstellungen finden sich auf Sarko-phagen Galliens, welche Herr Le Blautdemnächst veröffentlichen wird.

Eine öfter benützte Gelegenheit zurSchilderung der Dämonen nach ihrer nie-