Band 
Zweiter Band. I - Z.
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907
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Topographie und Museographie.

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aus Marmor mit Monogramm. Oelfläscb-ehen des hl. Mennas.

S. Victor. Altchristliches Souterrainmit Sarkophag.

Vgl. Grosson Recueil des Antiq. de Mar-seille, Marseille 1773, 4°, pl. XXI 2 .

Collection Augier (rue de Village34). Altchristliches Weihrauchfass, angeb-lich aus S. Agnese in Rom, mit gordischemKnoten am Griff (? ?). Desgl. des 5. bis6. Jahrh. Pyxen, Ringe, Lampen, Cibo-rien mit Taube, Holzcrucifix mit angebun-denen Händen und Füssen, langer Tuniea(7. bis 8. Jahrh., aus Constantinopel), Ringmit Fuss, Enkolpia aus Gold u. s. f. Man-che dieser Gegenstände sind mindestenssuspect, wenn nicht falsch.

S. Maximin in der Provence. Kirche.Inschriften und Sarkophage. Vgl. RostanMonum. iconogr. de l’eglise de s. Maximin,Chälons s. S. 1862.

Toulouse. Museum. Sarkophage undInschriften. Vgl. Rostan Notice sur lachapelle de s. Louis ä Toulouse, Chälonss. S. 1855, 4°.

Algier. Museum. Reich an Inschrif-ten und Sarkophagen aus der alten römi-schen Provinz Africa. Vgl. Ravoisier Ex-ploration de l’Algerie. Beaux-arts, archi-tecture, seulpture, inscriptions et vues, Pa-ris 1846—1858; Poinssot et Demaeght Bull,trin. des antiq. afric., Paris et Oran 1882 f.

Deutschland und die Schweiz. Basel.Im Museum der Universität einigeInschriftsteine aus Kaiseraugst, Lampen,Glasgefässe.

In der im Münster bewahrten mittel-alterlichen Sammlung kleinere alt-christliche Reste, Elfenbeine u. s. f.; s. Ver-zeichniss der mittelalt. Samml. des BaslerMünsters, Basel 1871, und d. Art. Elfen-bein I 411.

S. Maurice im Rhonethal (Agaunum).Im Kirchenschatz werthvolle altchrist-liche Reste; s. Aubert Tresor de l’abbayede S. Maurice d’Agaune, Paris 1872.

Strassburg. Die seinerzeit aus Schöpf-lins Besitz in den des mit der Bibliothekverbundenen Museums übergegangenenGegenstände (Museum Schoepflini, Taf.XIII 17 - 18 ), so besonders das Massgefässmit dem Namen des SEPT TIIEODOLVSCORRECTOR VENETIAE ET ISTRIAEEXAC (tor) (Le Blant Insci". ehret, de laGaule I, n. 351) und der Ziegelstein mitdem Namen des Bischofs Arbogast (ebd.n. 340), sind 1870 bei dem Brand zuGrunde gegangen. Vgl. Kraus K. u. A.m E.-L. I 305.

Die Sammlung der Societe pour laConservation des monuments be-sitzt wenige altchristliche Reste, wie dasoben I 620, Fig. 225, mitgetheilto Glas.

Karlsruhe. Museum. Eine kleine An-zahl Broncen und diverse Gegenstände,wie ein Löffel, s. oben II 342.

Mannheim. Grossh. Antiquarium.Einzelnes, wie das altchristliche Weih-rauchgefäss, s. d. Art. Graeff Das grossh.Antiquarium in Mannheim, Mannh. 1839.

Dannstndt. Grossh. Museum. Ein-zelne Elfenbeine u. s. f. Vgl. Walther DieSamml. im grossh. Mus. 2 , Darmst. 1844.

Worms. Museum. Einige christlicheInschriften.

Mainz. Römisch-germ. Central-museum. Director Herr Lindenschmitt.Eine Anzahl christlicher Grabsteine. Vgl.J. Beckers Katalog.

Braunschweig. Herzogi. Museum.Enthält unter seinen schönen Schätzen anElfenbeinen u. s. f. vielleicht einiges unshier Angehende. Vgl. (Riegel) Die Samml.mittelalt. und verw. Gegenstände, Braun-schweig 1879.

München. König 1. Sammlung. Gold-glas mit Petrus und Paulus, publicirt vonHefner-Alteneck Trachten des christl. MA.sI, Taf. XCVI.

Die reiche Kapelle enthält an Ob-jecten, welche bis zum 6. Jahrh. hinauf-reichen, kaum das eine oder andere; einesder ältesten ist das byzantinische Cruci-fix; Ausg. Engler Bl. 28; die byzanti-nische Kreuzigung, angeblich 6. Jahrh.,wol 12. Jahrh.

Wien. K. k. Museum. Münzen undgeschnittene Steine.

K. k. Hofbibliothek. Gemalte Hand-schriften, wie die Wiener Genesis, s. Lam-becius’ Katalog.

Gemmensammlung des Hrn. Tob.Bi e hl er, s. dessen Katalog, Wien 1871.Dazu Wieseler Gotting, gel. Nachr. 1882,251 f.

Berlin. Museum. Besitzt einige her-vorragende Elfenbeine, wie die berühmtePyxis, s. I 409. Eine Anzahl geschnittenerSteine, welche Tölken in s. Verzeichnisskatalogisirt hat. Vgl. noch Piper Uebereinige Denkm. der kgl. Museen zu Berlinvon religionsgeschichtl. Bedeutung. EinVortrag (Zeitschr. für hist. Theol. 1846).

Christliches Museum an der Uni-versität, seit dem J. 1849 durch Prof. Pipereingerichtet und geleitet. Vgl. dess. vonZeit zu Zeit erscheinende Berichte: Daschristl. Museum der Universität zu Berlin1849—1874, Gotha 1874, und Das christl.Mus. der Universität zu Berlin 1849—1884,Berl. 1885; ferner Piper Ueber die Grün-dung der christl.-archäol. Kunstsamml. beider Univ. zu Berlin und das Verhältnissder christl. zu den dass. Alterth. EinVortrag, Berlin 1851.

Wiesbaden. Museum. Director Hr.