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2. Palermo (S. Cita — S. Giorgio de’ Genoyesi).
971. Pietro Kovelli , Anbetung der Weisen. —1008. Gins. Patania, l>er 3’utto und das Ka-ninchen. — 989. Pietro dell’ Aquila, Madonna.
— Thtinvand: 970. Verehrung der Weisen,palermitanisclic Schule, 16. Jahrh. — 101».Michelangelo da Caravaggio , Geburt Christi.
— Eingangswand: 99». 1000. 999. 997. Gius.Velazquez, Paulus, zwei heilige Jungfrauen.S. Petrus. — 997. Scilla, Thalia krönt Epi-charmos, 1671. — 1015. Gius. Patania, Venuskiisst Amor. — 987. Gioacckino Martorana,Heil. Familie mit Engeln. — 1009. GiuseppePatania, Selbstbildnis (1780 —1852).
Der nördlichen Langseite des Mu-seums entlang läuft ostwärts die Via Barahinab; in derselben kommt man (nach2 Min.) r. zum (Nr. 2) Monte di SantaRosalia (E 5), einst grandioser Pal. de’Conti di Raccuia, jetzt Succursale desLeihhauses; eine Bombe entzündete 1848einen grossen Theil. — Gegenüber, mitEingang am Vicolo delle Verdi, Nr. 6,ist das Taubstmmneninstit'iit (E 5) (Sor-domuti), vor 1834 aus Privatmitteln ge-gründet, dann von der Kommune undProvinz übernommen und gegenwärtiggut verwaltet. — Durch den Hof desMonte S. Rosalia, dann in der Strasse so-gleich r. und im ersten Strässchen 1. (Viadel poßta), die erste Thür 1., folgt: S. Nie -colo de ’ Greci (E 5), die Pfarrkirche derGriechen, schon 1540 errichtet; mit hüb-scher, griechisch verzierter Bilderwand.
Eingangswand r.: Denkmal des GasparoManzoni, Senator, Literat und Fördererder griechischen Kolonie (gest. 1827). R.Wand: Grabrelief für Federigo Manzoni(gest. 1818); beide Denkmäler von f'eil.Siracum, Bildhauer von Palermo.
Hinter der Kirche liegt östl. an Via idel Seminario das Griechische Seminar Ifür die Albanesischen Kolonien (S. 365) 1Siciliens. Hier führt die Via Lampedusa [südwärts zur Via Valverde (in welcher !S. Maria di Valverde oder S. Lucia, liegt, !dessen Hochaltar ein schönes Bild No-velli's , Madonna del Carmelo, schmückt)und in dieser Strasse 1. (nordwärts) nach
*S. Cita (E 5), 1586 erbaut (ur-sprünglich von Lucchesischen Kaufleu-ten gestiftet, dann Dominikanerkirchc,jetzt Kirche des zum Militärspital umge-wandelten Klosters).
Hinter dem Chor: vortreffliche *Reliefsvon Antonio Gagini iu\d Sohn, in Form einerTempelfront die ganze Hinterwand be-
deckend (Geburt Christi und Mariä, Heilige,Seitenreliefs, köstliche Arabesken), 1595. —L. vom Chor: Kapelle und Grabstätte derFamilie Lanza, Principe di Trabia e Butera,mit grossem Marmordenkmal von GiuseppeAbici von Modena. — L. von dieser Kapelle,an der Seitenwand neben dem Seitenein-gang (Capp. Scirotta): *Relief von Gagini,1. S. Antonius mit dem Kentaur, oben Ma-donna, r. S. Hieronymus; mit trefflichemOrnament.
Neben dem südlichen Seiteneingangführt aussen eine Treppe westwärts (obenr.) zum Oratorio di Santa Cita (E 5),mit brillanten Stuckdekorationen Ser-potta’s.
Am Hauptaltar: Carlo Maratta , il Ro-sario; — an der rechten Wand die Bänke(man lasse die Holzdeckel abheben) mitprächtigen Perlmuttereinlagen. — Bei derEingangswand die grösste und schönste* Achattafel Siciliens; im Vovsaal die Bild-nisse der Governatori des Oratorio.
Gegenüber der rechten Thür der Fa-9 ade von S. Cita liegt (mit einem nor-mannisch - saracenischen Spitzbogen Uber
der Thür) das Conservatorio der Mu-sik (E5), 1565 als Rettungsanstalt (Con-servatorio de’ fanciulli dispersi) errichtet,1617 zu einer Erziehungsstätte (Buonpastore) mngcwandelt, in welcher derUnterricht in der Musik die Grundlagebildet, jetzt mit über 60 Alumnen (33 aufStaatskosten), und mit einem kleinenTheater für Deklamation und Musikpro-duktionen (Direktor: Pietro Platania).
L. neben dem Thiirbogen berichtet eineTafel: »Hier in der alten Kirche bezahlten(der adlige) Giovanni Luca Squarcialupo undseine Genossen am 8. Sept. 1517 mit ihremBlut an den Altären (durch den PatricierNiccolö Bologna) einen unglücklichen Ver-such politischer Verschwörung«.
L. nebenan (Via Squarcialupo 85)Hegt: SS. Annunziata (E 6), mit Rc-naissancefa<?ade von 1501.
Das Innere von 1345 mit drei Schiffenund drei Apsiden, die Schiffe mit Spitzbögenauf Marmorsäulen (Sibyllen an den Kapi-talen), die flache *Holzdecke mit Vergoldungund 16 kleinen Bildern in den Kassetten,Leben Jesu und Mariä von Tommaso deVigilia und Gerardo Sturino, 15. Jahrh. —In der rechten Apsis ein * Triptychon, mit8. Anna, Madonna, Johannes, Jakobus,laut Inschrift von »Jacopo Migele dipintoredetto Gerardo da Pisa«, 15. Jahrh.
Es folgt in einemRecess: *S. Giorgiode* Genovesi (E 6), 1591 auf Kostender Genueser Kaufleute errichtet; das In-nere in schönem, einfachem Renaissance-