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zu übersenden ^). Drei Tage später beschlossen dieRäthe, sei es aus wirklicher Huld, oder aus politischenGründen, jene Abgeordneten vor sich zu lassen, dieihnen amtlich zu erkennen geben sollten, wie sehr dieBewohner des Reifthales das strafbare Beginnen ihresLandsmannes verabscheuen ; ja den 22. beschlossen siesogar, dieselben zuvorkommend zu empfangen. Die Re-gierung gab ihnen ein Mittagessen, dem mehrere der an-gesehensten Mitglieder des Rathes beiwohnten, und hieltsie während ihres Aufenthaltes zu Bern von allen Kostenfrei. Die Bewohner der vier Pfarreien waren bestän-digen Vorwürfen und Beleidigungen ausgesetzt gewesen, be-sonders wenn sie nach Lausanne giengen; nun aber schütztesie die Regierung von Bern durch ein drohendes Verbot,das von allen Kanzeln verlesen wurde ^). Ebenso hattesie den Einwohnern von Lausanne untersagen müssen,Davels Soldaten zu beschimpfen^). Morges versicherteden dortigen Landvogt seiner Treue, Vevay den Landvogtim Schlosse Chillon^"). Einige Unterthanenstädte desdeutschen Gebietes, Aarau, Lenzburg u. a. blieben auchnicht zurück^'). Diese Versicherungen trafen nochzahlreicher ein nach der Hinrichtung Davels: Aven-ches, Orbe, Pverdun, Aubonne, Nyon , Beaumont,Aigle, Brugg wetteiferten, Bern ihre Ergebenheit zu be-zeugen, und ihren Abscheu vor der Empörung an denTag zu legen^). Als von Wattenwyl nach seiner Rück-kunft in die Hauptstadt den Räthen einen mündlichen Be-richt abstattete, rühmte er das Benehmen aller waadtländi-