Band 
Erster Theil.
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Die konfessionellen Bedenken und Rücksichten blicken inder Correspondenz des Vorortes durchs. Der franzö-sische Botschafter sah in dem Benehmen der beiden großenKantone nichts als die Beherrschung Berns durch denEinfluß Zürichs ^) und das beiderseitige Bestreben, sichzu unentbehrlichen Schiedsrichtern in den innern Zwi-stigkeiten der Kantone zu machen. Ihm zufolge hattedas in Herifau zufammengerottete Volk „durch, allerdingspöbelhafte und sehr bäurische, Proben der Entschlossen-heit sie zum Nachgeben gebracht", und Wetter hatte mitseiner persönlichen Angelegenheit die der ganzen Eidge-nossenschaft vertheidigt 7°)

Indessen wurden die Gesandten von ihren Kantonennach Hause berufen, um von ihren Verrichtungen undBegegniffen umständlichen mündlichen Bericht abzustatten;nur zwei, Hirzel von Zürich und von Tillier von Bern ,blieben in St. Gallen zurück und setzten fruchtlos daseidgenössische Vermittlergeschäft fort, bis dieses, eben-falls ohne Erfolg, an der auf Mitte März nach Aarau ausgeschriebenen evangelischen Conferenz auf's neue be-trieben ward?'). Mittlerweile wiederholten sich unauf-

über seine Unruhen gemacht und Jnnerrhoden bis auf diesen Tagneutral geblieben sei. Der Rath gebietet strenge Wachsamkeitan den Grenzen und verspricht denjenigen, die irgend welcheGefahr entdecken und anzeigen würden, eine „ Discretion." (Dasgroße Land-Buch, S. 287.)

68) Zürcher Archiv, Misflven Leonis (Leu), besonders 1732, 10. De-zember, 1733, 6. Januar.

89) Bonnac an den Siegelbew., 27. April 1733.

70) Bonnac an den Siegelbew., 14. Mai 1736. Luisse, bso. 321.

71) Auf Verlangen Berns. Schreiben IVo. 52. — Die Conferenzrichtete, Ende März, zwei nachdrückliche Schreiben an die Appen -zeller, worin ihr Betragen gegen die Eidgenossen gerügt wurde.Sie wurden gedruckt: Zwey Schreiben von den Ev. und Zuge-wandten Orthen Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen , Mnlhausenu. Viel. 4.