Band 
Erster Theil.
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in zwei verschiedenen Richtungen aus einander gehenließ, wie ehemals die römischen Senatoren^). Staubward gewählt^). Die Linden verfolgten ihren Sieg auchin den übrigen Ernennungen.

Der französische Botschafter hatte eine Tagsatzung zu-sammenberufen, — die Eidgenossenschaft erkannte ihmdamals dieses Recht zu. Ohne eingeladen zu sein, be-schloß Zug, sich auf derselben vertreten zu lassen, undordnete Schumachern ab. Dieser Umstand glich einerRache; er zog ihm mehr als Eine Beleidigung von denübrigen Abgeordneten und vom Botschafter zu: man ließihn allein, man zeigte mit Fingern auf ihn.

Bei den Wahlen der Gemeinde Zug, gegen Ende desZahres, erhielten die Harten nicht die geringste Anstellung.Der Sieg der Linden war vollständig und die Meinungihren Gegnern so ungünstig, daß, als die vor dem Rath-hause gespannte Kette von selbst zerbrach, dieser Zufalleine Aufforderung des Himmels schien, das harte Bandzu brechen, welches das Land gekettet hielt ^').

So geschah es. Den 13. Februar 1735 stieß die Bür-gergemeinde von Zug Schumachern mit vier Häupternseiner Partei aus dem Rathe und erklärte ihn aufsechs Zahre ehr- und wehrlos. Er bekam nicht zwanzigStimmen. Die Versammlung war so drohend, daß er sichunter dem Schutze einiger Linden davon schlich; doch ließer seine Perrücke, die Zierde des Magistraten, gegen

232) keäibus ire in senlentlaw. Dies ist in allen demokratischenKantonen üblich.

233) Am 2. Mai.

23-t) Die Zuger Unruhen.

235) Bonnac an den Siegelbewahrer, 18. Februar 1736 ; nach denZuger Unruhen drei. Bonnac hatte „mitten unter den Unruheneinige wohlgesinnte, aber schwache und unentschiedene Anhängerbewahrt und unterhalten." A. a. O.