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auf den französischen Residenten, H. de la Closure, derwegen seines Wohlwollens und seiner Leutseligkeit bei denGenfern beliebt und, obgleich ohne Instruktion von seinemHofe, zu einer Vermittelung geneigt war Erschrok-kene Bürger, in Thränen zerfließende Frauen warfen sichihm zu Füßen und baten ihn, die Magistratspersonen vonder Wuth des Volkes zu befreien. Einige Aeußerungender Rache fanden noch statt. Gegen Ende des Tagesund am folgenden beerdigten die Bürger ihre Todtenmit Gepränge, ohne sich, wie in gewöhnlichen Zeiten, mitlangen Trauermänteln zu bedecken, sondern bewaffnet wiezum Kampfe.
Magistratspersonen und Abgeordnete der Bürgerschaftbegaben sich in den Palast des französischen Residenten.Das mit den in den Vorstellungen ausgedrückten Wün-schen übereinstimmende Resultat einiger Unterredungenund dieser ersten Vermittelung war die beiderseitige Nie-derlegung der Waffen, eine allgemeine Amnestie und daßdie Bewachung der Thore und des Rathhauses den Bür-gern anvertraut wurde Sobald der Ausgang freiwar, verließen die Führer der volksfeindlichen Partei,viele ihrer Anhänger, Mitglieder des Rathes, bloße Bür-ger, Natifs, Habitanten, Fremde, und unter denselbenzwei Prinzen, die Stadt; die einen giengen auf ihre Land-häuser, die andern ins Waadtland Alle hätten inSicherheit in Genf wohnen können.
387) Genf an Bern, 23 August. Genf -Bücher, Na. 19. S. 91 u. 92.
388) Genf an Bern, 23. August. Genf -Bücher, Na. 19. S. 37, 38,41.369) Von Erlach, Landvogt zu Morges, an Bern , 24. August: „Eine
Menge Menschen haben Genf verlassen, der Prinz von Hessen,der Prinz von Sachsen-Gotha, der Bruder der Prinzessin vonGalles, Engländer, Deutsche, Genfer ; über dreißig dieser Per-sonen sind in Morges und man erwartet auf den Abend noch eineBarke voll. Er hat Kundschafter ausgeschickt, um alles zu er-