Band 
Erster Theil.
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Der König ließ seine Vermittlung wünschen und amEnde, als er sich der Sachen versichert hatte, bot erdieselbe als Herr an. Die Bourgeois, welche ihn füreinen Gegner der demokratischen Regierungsart hielten,schmeichelten sich vergebens einige Augenblicke, sich demgebieterischen Wohlwollen ihres großen Nachbarn zu ent-ziehen. Verständige und gemäßigte Citoyens fürchtetendie gegenwärtigen Wirkungen und die Folgen dieser frem-den Vermittelung; sie fanden es für einen kleinen undschwachen Staat immer gefährlich, wenn ein mächtigerKönig irgendwelche Aufsicht über seine Gesetze ausübeWie schon oft, fand die Politik der schweizerischen Un-abhängigkeit und Nationalwürbe Vertheidiger im Schooßedes geheimen Rathes von Bern . Ein Theil dieses Rathesstellte das Gefährliche einer Einmischung Frankreichs vorAugen und daß dieses sowie auch die übrigen Mächteauf eine solche leicht bei künftigen Verwickelungen sichstützen dürfte. „Hat die Eidgenossenschaft nicht immerdie fremden Minister ferne gehalten, um die Unruhendurch die eidgenössische Vermittelung allein zu stillen?Hat man nicht Bürger von Genf rufen hören: „Es lebe

dürfen. Als diese Bürger dem H. Residenten ihre Verlegenheitüber den zu fassenden Entschluß zu erkennen gaben, soll er ihnenfolgendermaßen geantwortet haben: ,,Warum begebt ihr euch dennnicht unter den Schutz des Königs meines Herrn, wie die kleinenKantone? . . . Endlich vernahm ich durch die nämlichen Nach-richten, daß gegenwärtig in den Bezirken Peney, zu Choullyund zu Dardagny Zusammenkünfte gehalten werden zwischen denenvon der Partei, welche ihre Sicherheit in der Entfernung vonder Stadt gesucht haben; daß in diesen Zusammenkünften, welche,wenn alle beisammen sind, wohl 400 bis 500 Mann stark seindürsten, die Frage über dieses Bündniß gewiß verhandelt werde,wenn unterdessen in ihrer Lage keine Veränderung vorfällt. Genf -Bücher, No. 1g, S. 180— 1S3.

381) verell§or, V. 80. 81.

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