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mit seinen Kräften zu unterstützen ^). Bern , das durchdiesen Vertrag beunruhigt wurde, erhielt Mittheilung vondemselben, hegte aber, sowie auch Zürich , den Verdacht,der Bischof möchte denselben nicht ganz mitgetheilt ha-ben^). Mit Unrecht. Der geheime Theil lag nichtin dem Contrakte, sondern, wie wir ihn so eben vonihm selbst vernahmen, in der Absicht des Cabinets vonVersailles. Bern bot dem Fürsten heimlich Hülfe an,um die Unruhen zu zerstreuen (15. Dezember 1739).Es war zu spät. Entschlossen, erst im äußersten Fallezu den festgesetzten Maßregeln zu greifen, und welchedie Eidgenossen nur mit Unruhe sahen ^°), rief der Fürstzum letzten Male in sein Schloß Pruntrut die Land-stände zusammen. Seine dringendsten Aufforderungenblieben ohne Erfolg. Rädelsführer des Volkes spottetendes Vertrages mit Frankreich , sowie des ohnmächtigen reichs-hofräthlichen Spruches. Fast das ganze Volk rottete sichzu einem Auflaufe zusammen^?). Der Bischof bat denKönig von Frankreich um ein Dragonerregiment und
494) Art. 3. Siehe den Vertrag, ^ota, 956 — 973.
495) Der G. R. zu Bern an Zürich, den 20. November 1739; Zürich a» den G. R. zu Bern , 25. November. Als der Vertrag1744 erneuertward, schrieb der Marquis von Courteilie dem Minister, den 30.April: „Ich habe geglaubt, diese ganz einfache Form, diesenVertrag (von 1739 mit dem Bisch, von B.) zu erneuern, demGlänze einer neuen Uebereinkunft vorziehen zu sollen, da diesenur dazu gedient hätte, zur Unzeit die Mißstimmung der Herrenvon Bern zu erregen, welche die Verbindungen, die wir im Bis-thume zu unterhalten suchen, immer ungerne sehen."
496) Basel an Zürich , 27. Oktober 1739; ^etu 939-941.
497) Der Bischof an Basel , 25. April 1740; ^cts, 979—984 undSeine Proklamation vom 29. April 1740; Lots, 989.