Band 
Erster Theil.
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Bern hauptsächlich 2°). Um unter andern Basel zu ge-winnen, unterlies der Hof, zu Hüningen neue Festungs-werke aufzuführen, während er versuchte, die Berner durchdie Arbeiten von Versoix in Furcht zu erhalten, und aufein Mittel dachte, ihren Stolz zu demüthigen und siedurch das Waadtland zu beunruhigen^). Bald wandteman gegen den Widerstand der beiden Hauptstände Ver-achtung und Kälte an; bald ermunterte man sich, aufdie Eingebung des Schultheißen von Luzern , zur Entschie.denheit, zum Trotze, zur Drohung^).

Als der kluge, mit der Schweiz innig vertraute Ge-sandtfchaftssekretär Mariane de Bonnac provisorisch er-setzte, befolgte er andere Prinzipien. Zeuge des wechseln-den persönlichen Credites, wußte er in dieser Hinsicht,

„daß man, um richtig zuzählen, auf nichts zählen muß."

Er verwandte daher seine Sorge auf die beiden ersten

Kantone, die die übrigen evangelischen Kantone, welche ^

ihre Interessen mit der Macht Zürichs und Bern zu ver- j

binden suchten, unter einer Art Zoch hielten^). Ein an- !

derer Sekretär, de Vertmont, der während eines kurzenZwischenraumes mit den Angelegenheiten des Botschaf-ters beauftragt war, bemühte sich, dem Hofe die hoch-mütigen Eingebungen seiner Erbitterung gegen die re-publikanische Selbstständigkeit mitzutheilen ^).

35) Bonnac an den Siegelb., 29. November 1732.

36) Der Siegelb. an Bonnac, 5. Juni 1732; Bonnac spricht auchbavon, ns pas »nebliger es qus Is <Is Vsud pourrailprcxiuico ile lui-mswe.« An den Siegelb., 21. Juni.

37j Schultheiß Dürler an Bonnac, 23. Januar 1732. — Der Sie-gelb. an Bonnac, 7. Februar, ö. Juni. — Bonnac an Pecquet,i4. Juni.

38) Mariane an den Siegelb. 9. Februar 1737.

39) „Bei diesen Leuten mehr als bei irgend einem andern Volke,