Band 
Erster Theil.
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sie entstanden aus der schwierigen Unterscheidung zwischenden anerkannten Compagnien und den andern: fast jederKanton hatte sein eigenes System; Bern und Freiburganerkannten nur die mit obrigkeitlicher Befugniß undcapitulationsgemäß ausgehobenen Compagnien; Solothurn ,das vielleicht nicht vier anerkannte Compagnien hatte,betrachtete dennoch als solche alle diejenigen, welche einerseiner Bürger commandirte^). Werbungen gegen dieallgemeine Bewilligung, und vergeblich von mehrern Tag-satzungen verboten, fanden für verschiedene Mächte inden gemeinen Herrschaften^), anderswo noch mißbräuch-lichere durch Privaten stattAuch traf es sich häufig,daß Vagabunden abwechselnd sich anwerben ließen unddesertirten, und so einen Hauptmann nach dem andern be-trogen^). Ehrlicher, aber fremden Offizieren anheimge-geben , büßte mancher Alpensohn durch zahllose Uebel,durch Selaverei bei den Türken und durch den Verlust seinerReligion^) die Sucht des militärischen Reislaufens. Unge-achtet dieser Mahnungen führten die Offiziere ganzeSchaarcn Rekruten ferne von dem sanften Grün der hei-mathlichen Hügel und Fluren Hinwegs).

Während des polnischen Successionskrieges ergriffOesterreich mehr denn eine Gelegenheit (1733 — 1736)sich über die im Dienste anderer Mächte stehenden schwei-zerischen Truppen zu beschweren. Bald begierigen dievon Frankreich bei Philippsburg angewandten Regimen-

68) Das oben,S. 385,Na. 59,angeführteAIewoirs surln Aelkoäe, etc.68) Abschied der Tagsatzung vom März 1734 , §. 10.

70) Nieder, 274.

71) Abschied der Tagsatzuug, März 1734, §. 14.

72) Bericht der Regierung von Appenzell-Außerrhoden , oben.

73) Ein anderer Bericht derselben Regierung, vorn 30. Oktober1734; ibick. Akte 866.