Band 
Erster Theil.
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Brand eines baufälligen Hauses sollten das Zeichen zurErgreifung der Waffen geben. Sofort sollte die Bürger-gemeinde in die große Kirche zufammenberufen, eine neueRegierung, in die nur etwa vierzig der ehemaligen Mit-glieder wieder erwählt werden sollten, eingesetzt, die Ver-fassung geändert, die Amtleute zur Aufrechthaltung derRuhe ermähnt, und dem Lande die Sicherung der bis-herigen Rechte und Freiheiten, ja sogar ihre Vermeh-rung,^') die Aufhebung des Böspfenniges, einer Getränk-abgabe, die auf allen, und einiger anderer Abgaben, diehauptsächlich auf der Stadtbürgerschaft lasteten, Herab-setzung der Preise des Salzes und des Schießpulvers, undendlich die Einführung eines einfachern Verfahrens in Pro-zeßfachen versprochen werden.'^) Sowie man sich derSiegel bemächtigt haben würde, hoffte man, im Namender Stadt Bern die Bundesgenossen, wo nicht zur Unter-stützung, Loch wenigstens zum Stillstehen zu bewegen,'^)und die Zustimmung der katholischen Orte Lurch die Ab-tretung der eroberten Landvogteien zu erkaufen.'"') Daswar im Allgemeinen der Plan; über die Hauptsache dessel-ben waren aber die Verschwornen eben so wenig einverstan-den, als über die Art und den Zeitpunkt der Ausführung.Die Einen bestimmten dazu den 13. Zuli, während dieLeute in der Kirche seien, oder die Nacht während des

die Mitglieder der Regierung in die Bibliothek oder in den Con-zertsaal eingesperrt werden, unter die man eine hinlängliche Mengevon Pulver bringen würde, um diese Gebäude, wenn die Regie-rungsmitglieder Widerstand wagten oder man ihnen zu Hülfekäme, sogleich in die Luft zu sprengen. Die in den Tert aufge-nommene Erzählung scheint uns die wahrscheinlichere.

161) Aussagen zweier Stadtwachter. Bon Tillier, V, 201.

162) Meyer, II> 362.

163) Von Tillier, V, 201.

164) Meyer, II» 362.