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Dern zu senden. Henzi's Verwandte wollten diesen durcheinen Eilboten warnen lassen, allein derselbe wurde amThore angehalten und verhaftet. Auch Henzi's eigener,damals achtzehnjähriger Sohn gieng mit einem Freundezum nämlichen Thore, fand aber dasselbe geschlossen; er-nährn einen Umweg und versuchte es, auf einer Fähreüber die Aare zu setzen,'^) allein der Schiffer schlug esihm durch verneinende Zeichen ab. Da wälzte er sich inverzweifelnder Angst, seinen Vater nicht retten zu kön-nen, am Boden und mochte kaum von seinem Freundeverhindert werden, sich das Leben zu nehmen.'^') Etwaeine Stunde von der Stadt, in der Gegend der Papier-mühle, sahen der Schultheiß Bondeli und sein Begleitervon Werdt, Henzi von weitem auf sie zu reiten. Siestiegen aus dem Wagen und Bondeli knüpfte ein Gesprächmit ihm an, worauf Henzi aus Höflichkeit gleichfalls vomPferde stieg. Alsbald bemächtigte sich von Werdt seinerPistolen und warf sie in den Wagen. Gegen Bondeli,der ihn ergriff, setzte sich Henzi zur Wehre; allein manentwand ihm seinen Degen und zwang ihn, in den Wa-gen zu steigen, worauf man nach Bern zurückfuhr. Obenauf dem Stalden, von wo die Straße abwärts nach derStadt führt, klagte Henzi über brennenden Durst, so daßseine Begleiter sich bewegen ließen, mit ihm auszusteigenund in eine Schenke zu treten, worauf dieser einen gün-stigen Augenblick erspähte und entfloh. Bondeli schoß,aber verfehlte ihn oder verletzte ihn doch nur leicht.