Zweites Kapitel.
Bürgerkrieg von 1656.
Fruchte des Bauernkrieges. — Masers Dorsch lag. —Festere Begruudu » g d er A ri sto kr a ti e. — Rückkehrzu >n alte» Hader. — Die S ch iv e i z e rst ä d t e Verbün-dete Cromwell's und der Holländer. — Stockar,16 5 4. — Intervention zu Gunsten der Walde nserin Pieinont, 1 6 5 5. — Die Katholischen erneuernihren Bund mit dem Herzog von Savoyen , demBischöfe von Basel , und unter sich. — Die Flücht-linge von Art. — Zürich ruft das eidgenössischeRecht an; Schwyz seine Souveränitätsrechte. —Belagerung von Napperschweil. — Treffen beiVillmergen. — Verheerung. — Friede von Baden,vom 7. März. — Auswanderung und fremderKriegsdienst.
Unmittelbar nach dem Bauernkriege') versammelte sichin Zug die Tagsatzung zur Abnahme der Jahresrechnungder gemeinen Herrschaften. Ernst malte sich auf allenGesichtern. Wolken des Zornes waren am vaterländi-schen Horizonte dahin gezogen, Wunden sichtbar geworden,für deren Heilung die Gesandten sich versprachen, besorgtzu sein. Bern und Luzern zeigten sich bereit, treu zu
1) Den 20. Oktober 1653.