Band 
Dritter Theil.
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Längs der Gränzen war es beim Plündern geblieben,wie im heiligen Kriege, der Griechenland vor dessenUntergänge verheerte. Von Größe, von Edelmuth keineSpur. — Zm Zahr 1653 hatten die Landleute doch dasEigenthum geachtet; 1656 machten die Armeen sich le-diglich durch den Durft nach Beute und plumpe Läste-rung desjenigen, was anvern heilig war, bemerkbar.Die Katholiken warfen Bibeln in's Feuer, die Protestan-ten die Bilder. Thomas Werdmüller ließ nach Vanda-lenweise die schöne Bibliothek des Klosters Rheinau inden Rhein werfen. Die Truppen der Waldstätte, unter-stützt von Bauern aus den freien Aemtern und einigenspanischen Compagnien, drangen über den WädenschweilerBerg ^), verjagten den Zürcherischen Posten am Etzel,schändeten, sengten und plünderten, dann wandten sie,mit Beute schwer beladen wieder um, und ließen ihrenAnführer Zweier im Stiche. Die Züricher, sobald sie

Iayre» erschienen: Iloroscvpium kelvetieui» , kraolies kslve-tics liesst). Schwz. Evangelium. Der Gugg Gall.sanctorum kelvoticoruiu. Drei Prophezeiungen von BruderKlaus . Der alte Eidgenosse u. s. w. Ein Wechselgesang zwi-schen Bern und Luzern beginnt mit den Versen:

„Was saget ihr Berner, wie gfallt euch Luzern ?

Ihr suchend die Stöße, wir geben sie gern."

Erst jetzt erließen die fünf Orte ihr Manifest. Sie schreiben denKrieg dem Abfalle der Städte und deren willkührlicher Auslegungder Bünde bei.

76) Den 2l. Januar. Vögeli, HI. 3S6. Ihre Zahl betrug 2470Mann. Vaterl.' Sammlg. — Gemeindsregister. — Die Schnee-massen hatten den Einbruch der Schwyzer von Glarus abgewendet.Eleric kommandirte dort. Sohn eines zur reformirten Religionübergetretenen Bürgers von Eomv, der nach Bilten geflüchtetwar, hatte er beinahe zu gleicher Zeit das Landrecht erhaltenund ward mit der ersten Würde im Staate bekleidet. Schüler,231. — Die Unterwaldner brache» über den Brünig ein, wurdenaber „mit blutigen Köpfen" heimgeschickt.