Band 
Dritter Theil.
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Was sollten die Regimenter thun? Das Volk, gegenwelches man sie anrücken ließ, war der natürliche Ver-bündete der Kantone. Beide genossen der nämlichen Frei-heit, beiden stand dieselbe Zukunft bevor. Die Unterjo-chung der einen muß diejenige der andern zur Folge ha-ben. Die Verträge der Schweizer mit dem Könige for-derten nichts als Vertheidigung, hier lag der Angriff amTage. Beim Regimente Erlach, welches zuerst an denUfern des Flusses ankam, lebte die Erinnerung an dieSchweiz auf; es rief die Verträge an, verweigerte denUebergang. Sogleich ließ Conde die Artillerie aufführen,seine Schwadronen rückten an, die Brücke wurde ge-schlagen und mit offener Gewalt trieb die Armee die Wi-derspänigen über den Fluß. Dasselbe Schicksal traf dieNachfolgenden. Nicht alle aber beugten sich. NiklausDaxelhofer brach' seine Pike entzwei, um dem Vater-lande nicht untreu zu werden. Mit seinen vier Söhnenund einer Anzahl Soldaten schlug er den Rückweg nachden Alpen ein. Nahn, Hauptmann in einer andern Ab-theilung, handelte ausgleiche Weise, ohne vor dem Todezu erschrecken, womit ihn Türenne bedrohte. Der Königlobte ihre Tugend, sehte später den einen dieser Offizierein seinen Rang wieder ein, und gab den Söhnen des an-dern Kompagnien. Peter Lochmann von Zürich hatte,ohne das Verbot der Republik zu beachten, eine Abthei-lung Kavallerie ausgehoben und nach Frankreich geführt.Als auch er an der Spitze derselben den Rhein überschrei-ten sollte, erwachte sein Gewissen. Er schwankte, kehrteum, bald aber gewann Ludwigs Autorität wieder die Ober-hand , bei dem er seiner heitern Laune wegen in besondererGunst war und er fügte sich ^). Mehrere einzelne Sol-

37) Als er in seinen alten Tagen in's Vaterland zurückkehrte, erhielt