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es war noch das kleinere Uebel für Frankreich , daß sünf-malhunderttausend seiner Bewohner dem Auslande sich zu-wendeten, und zwar in dem Augenblicke, wo die in ihrenFinanzen erschütterte Monarchie derselben am meistenbedurft hatte, daß es auf diese Weise seinen Feinden selbstSoldaten, den Flotten derselben die unerschrockenstenMatrosen zuführte.
Noch ein ernstlicherer Schlag drohte von andrer Seite.Die öffentliche Meinung erhob sich gegen Unduldsamkeitund Gewaltthat. Der Geist einer neuen Zeit begann sichBahn zu brechen, und mit aller Macht an dem Regie-rungssysteme wie an dem Throne Ludwigs XIV. zu rüt-teln. Wahrend kriechende Höflinge und erkaufte Schrift-steller den Monarchen mit Theodosius verglichen, vonKanzeln und akademischen Lehrstühlen heuchlerische Lob-reden erschollen, auf öffentlichen Plätzen das Bild derHyder prangte, die unter den Füßen des Herkules sichkrümmt und Marmor und Erz wetteiferten, die allge-meine Bekehrung zu verherrlichen, wurden durch dieFlüchtlinge den erstaunten Völkern die Dragonaden inihrer vollen Scheußlichkeit geschildert. Sie vernahmen,wie hier den entschlossen Widerstehenden die Fußsohlen mitFeuer gesengt, dort Weiber nackt auf öffentliche Plätzegetrieben worden, wie Soldaten sich unmittelbar nebendem Lager derselben eingenistet hätten, bis sie entwedervon ihrem Glauben abgefallen wären, oder ihren Ver-stand eingebüßt. Gelehrte, Prediger, Greise, Menschenvon der edelsten Denkungsart, der zartesten Gesundheithatte man in großer Zahl auf die königlichen Galeerengebracht ^), dix Bartholomäusnacht war weniger grau-