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Züricher auf die schmeichelhafteste Weise behandelten, demBerner hingegen zu verstehen gaben, daß die Erinnerungan sein früheres Benehmen eine schlechte Empfehlung fürihn als Abgeordneten sei. Esther und Daxelhofer fuhrennichts desto weniger in völligster Eintracht fort, alle mög-lichen Schritte zu thun, um auf ehrenhafte Weise ihremerhaltenen Auftrage Genüge zu leisten. Als ihnen aberam Ende klar geworden war, die formellen Schwierig-keiten, die ihnen von allen Seiten in den Weg gelegtwurden, rühren nur daher, weil der Hof entschlossenwar, in der Sache nicht nachzugeben, so forderten sie ihrePässe. Ludwig sendete ihnen werthvolle goldene Ketten,an denen sein Bildniß hing und eben so ward ihnen einebedeutende Geldsumme angeboten. Die Abgeordnetenwiesen die einen wie die andere zurück mit der Bemerkung,weil sie nicht die Ehre gehabt hätten, den König persön-lich zu sehen, so wäre es sehr unschicklich, sein Bildnißanzunehmen; überhaupt wissen sie nicht, wie so reicheGeschenke zu dem Empfange, der ihnen geworden sei,passen. Schweizer und Franzosen beeilten sich, sobalddiese Antwort in Paris bekannt wurde, den Abgeordne-ten durch Besuche und ausgesprochene Billigung ihreAchtung zu bezeigen. Aehnliche Beweise derselben erhiel-ten sie auch auf ihrer Heimreise. Zn Neuchatel , der er-sten schweizerischen Stadt, die sie betraten, sahen sie nichtohne Rührung den Zudrang der sie preisenden Volksmenge.Ebenso in Bern. Bei der Ankunft in Zürich wurdeEscher durch zweihundert Reiter und fünfhundert Mannzu Fuße aus sämmtlichen Zünften, die sich alle gleichför-mig gekleidet hatten, eingeholt, und unter Kanonendon-ner durch die Reihen des Volkes nach seiner Wohnungbegleitet. Die Eidsgenossenschaft möge das Benehmendieser Männer mit demjenigen der Abgeordneten an Lud-