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Während in der Schweiz auf diese Weise Werberaller Orten sich Umtrieben, stritten ihre Truppen in Flan-dern , Irland, Spanien und Italien . Sie waren Theil-haber am Ruhme jener glänzenden Tage. Zu Fleurus wurde der rechte Flügel geschlagen; aber durch den Hel-denmuth des linken die Schlacht dennoch gewonnen. Diezwei Stuppa, Hessy, der vierundsechszig Jahre schonFrankreich diente, und Greder, den Villars und der Mar-schal von Sachsen mit Lobsprüchen überhäufen, hattenhier gekämpft. Auch der junge Besenval, Sprößling eineradelichen Familie aus dem Thal von Aosta,die in Solothurn sich niedergelassen, hatte bey Fleurus seine Spornen ver-dient. Sein Heldenmuth wendete ihm die Blicke des Kö-nigs zu. Da er später auch diplomatisches Talent an ihmerkannte, so bediente er sich seiner zu Unterhandlungender zartesten Art an den nordischen Höfen '^). Die Ta-pferkeit der Schweizergarden aber wurde nach der Ero-berung von Mons "2) dadurch belohnt, daß ihre Haupt-leute auf ewige Zeiten den Rang von Obersten erhielten.
126) Den 30. Juni 19g. — Zurlauben, II. III. VII. — Mai, VI.Ich kann Ihnen nicht genug sagen, wie es mich schmerzt, daßes diese vier Schweizerregimenter sein mußten, die dem Herrnvon Waldeck eine Schlappe beigebracht haben und die Armeedes H. v. Luremburg retteten. (Aufgefangener) Brief Jmhofsan den Grafen von Govon, Savoyschen Gesandten: „DerVerlnrst an Todten war auf beiren Seiten derselbe, aber wodie 8000 Schweizer gekämpft hatten, wurden die feindlichenKanonnen genommen und der Wahlplatz behauptet." Briefeines waadtländischen Offiziers. „ll.es xsräes Suisses etsrsnxsisss ckonnerent psr uns belle wsnoeuere ä la esvsl»leris I'enträs ckans les bataillons envemis." Voltaire.
127) Mai, VI. 121.
128) Zurlanben, VII. 251. — Man mußte die Schweizer , welcheanfingen, zu den Verbündeten überzugehen, wieder zu gewinnensuchen.