Band 
Dritter Theil.
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Augustm II. hatte das Kloster erweitert, mit neuenReliquien bereichert und die Zahl seiner Conventualenauf hundert gebracht. Es ging die Rede, daß er das-selbe lediglich durch seine dem Sakramente bewieseneVerehrung vor einer abermaligen Einäscherung bewahrthabe. Sein Nachfolger, Naphael^'), ließ die Kapelleauf dem Etzel, wo einst der heil. Meinrad gelebt hatte,errichten. Später aber legte er, da ihn die Regierungs-sorgen zu oft in den Beschäftigungen unterbrachen, dieer für das Heil seiner Seele nöthig achtete, seine Stellenieder und brachte den Abend seines Lebens in stillerZurückgezogenheit hin. Abt Maurus, dem adelichenGeschlechte der Roll von Solothurn angehörend, ließ das

Namen die Pilgerfahrt dorthin vorzunehmen. „Die Staats-angelegenheiten waren damals ziemlich verwickelt und. wie esschien, der Himmel allein im Stande sie in Ordnung zu bringen.In der That siegte an demjenigen Tage, wo Miro» sich inEinsideln befand (1. Aug. 1620), der König über seine Gegen-partei , welche er dem Naturgesetze zufolge nicht Haffen durfte."Ein Votivgemälde bewahrte die Erinnerung an dieses Ereigniß.

270) Aus der Familie Reding von Biberegg (1670—82). Er gabzahlreiche Controversschriften heraus, unter andern eine Recht-fertigungsschrift des Concils von Trient gegen Heidegger undeine der Annalen des Baronius gegen den Pfarrer Ott vonSchaffhausen. Znnozenz IX. nannte ihn schmeichelhaft denAugustin seines Jahrhunderts. I-elong, Mb!. Ilist. äs Kranes ,152. — Mabillon in seiner Voxags sn Suisss, die er 1684auf Colberts Geheiß unternommen hat, um die litterarischenSchätze der Archive nnd Bibliotheken in der Eidgenossenschaft kennen zu lernen.

271) Ein Herr vonGottrau ausFreiburg (1682—98). „ Er vereinigte denEifer des heil. Paul mit der Wachsamkeit des heil. Carl und derMilde des heil. Franz von Sales." — üibliotbegue gsiiernloäes ecrivains äs I'orckrs äs Sniot-Venoit. „In MariensArmen hatte er den ungestörten Seelenfrieden gefunden." DonMoriz Shmiana.