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schon dem Testamente und dem Theilungsvertrcige zuwählen, zwischen dem Glänze seines Hauses und derVergrößerung Frankreichs . Ein Krieg von ungewissemAusgange mit dem Hause Oestreich stand im einen Fallebevor, im andern die Erneuerung des Kampfes gegendas gestimmte Europa . Er blieb nicht lange unentschie-den. »Mein Herr," sagte er zum Herzoge von Anjou,»der König von Spanien macht Sie zum Könige; ichgebe meine Einwilligung" ?). Ganz Europa ergriff ge-gen ihn die Waffen ^).
Ludwig hatte sich des Beistandes des Kurfürsten vonDaiern versichert, durch dessen Staaten er nach Wien vorzudringen hoffte. Die Lombardei anerkannte ohneZaudern seinen Enkel. Viktor Amadeus II. von Savoienglaubte ebenfalls ein Recht an die Krone Karls II. zuhaben 2); man wendete sich an ihn mit dem Gesuch umdie Hand seiner zweiten Tochter für den König vonSpanien und dem Anerbieten eines Austausches desKönigreiches Neapel für Nizza und Savoien "). Erfügte sich. Alle größer» Mächte gaben ihren Botschaf-tern Aufträge an die Eidgenossen.
7) Dangeau.
8) Zuerst Oestreich; dann England und Holland 15. Mai 1702.DoS deutsche Reich im September 1702. Schon unterm 7.Sept. 1701. war der Lertrag zwischen dem Kaiser »nd Hollandunterzeichnet worden. Es läßt sich daher kaum annehmen, ob-wohl die meisten Geschichtschreiber es einander nacherzählen, daßdie unkluge Anerkennung Jakobs III. von Seite Ludwigs XIV.(17. Sept.) von England als eine Art von Herausforderung an-gesehen, diese Macht zum Kriege bestimmt habe. Core Me-moir. I. Kap. VII.
9) Als Enkel Katharinas, Schwester Philipps III.
10) Und monatlich 50,000 Thaler, zu 200000 Franke» angeschla-gen. Seine ältere Tochter war mit dem Herzoge von Bourgogneverheirathet.