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Fortwährend erzeigte das Kriegsglück sich Frankreich abhold fortwährend schien der Friede zu weichen vorLudwig XIV. als plötzlich Marlboroughs Sturz undJosephs II. Tod "?) ihm wieder Luft machten. Von demAugenblick an, wo Karl VI. das einzige Haupt des HausesHabsburg blieb, wäre es von Seite der Seemächte un-politisch gewesen, für Vereinigung der Reichskrone, der-jenigen Böhmens, Ungarns und Spaniens auf einemHaupte zu arbeiten. Ein einziger Sieg setzte Ludwigwieder in den Stand, seinen Widersachern gegenüber diefrühere stolze Haltung wieder anzunehmen, und sie zunöthigen, ihm Friedensbedingungen vorzuschlagen, die erannehmen könne. Der Prinz Eugen , im Vertrauen aufeine neunjährige Siegeslaufbahn etwas nachlässiger ge-worden, beging einen Fehler. Villars verstand denselben
ihre Herrschaft über das ganze Alpenlaud ausbreiten. Ich Haffezu Gatt und Euch, daß es ihr nicht gelingen wird; car si vouspouver rsircogner Is pellt Lüarlot, nos parpalllols trouve-ront ü äeeompter." Du Lucs Memaire». — Du Lüc anNaailles, 10. Dec. 1710. — Ein heftiger Zwist entstand, alsDießbach von Freiburg , der vorn Könige in zudringlicher Weiseeine Oberstenstelle verlangt hatte, aber abgewiesen worden war, denfranzösischen Dienst verließ und ein Regiment für Holland warb.Der König brach völlig mit Freiburg . — Der Londnerhof gingdamit um, eine italiänische Ligue zu bilden, an deren Spitze derHerzog von Savoien getreten wäre; auch die Schweizer hätteman zum Beitritt eingeladen. St. Saphorin.
135) In Spanien waren zwar Siege bei Almanza und Villa-Vieiosaerfochten worden. Die Regimenter Courten und Hess») hatten zudenselben beigetragen. Der Stand der Dinge ward indessen da-durch wenig geändert.
136) Ich darf, da es der Vorsehung gefällt, über mein Königreichsolches Ungemach zu verhängen, nicht zweifeln, daß sie von mirverlangt, auf alles zu verzichten, was meinem Herzen theuer ist;so sei es denn auch auf meinen Ruhm. Ludwig an den Präsi-denten Nouillö. L9. April 1709.
137) 17. April 1711.