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an der Spitze der Bernerischen Dragoner und zwardurch einen seiner Leute getödtet. Sonnenberg empfingam Arm eine Wunde und sein Pferd fiel unter ihm. Er-ließ sich mit seinem Schnupftuchs verbinden und stelltesich sogleich zu Fuße wieder vor seine Bataillone hin.Fleckenstein ward in dem Augenblick, wo er die Fahnevon Obersimmenthal ergriff, von einer Kugel getroffen^).
Er war Oberst eines Regimentes in piemontesischemDienste auf den Ruf des Vaterlandes aber herbeigeeilt,um das Commando von vierhundert Milizen zu überneh-men. Die geregelte Tapferkeit, wie die Kriegszucht siefordert, ging über in Muth und Todesverachtung. DieBerner wichen, doch nur Fuß für Fuß in geschlossenenReihen und so langsamen und festen Schrittes, daß derFeind darin eine Kriegslist sah^°), um ihn aus der ber-gigten Gegend und dem Gebüsche weg auf die Ebene zulocken, und seine Kampflust mäßigend nur langsam unterTrommelschlag vorrückte. Ebenso ward auch langsamergeschossen, aber nur desto sicherer gezielt. Bald fühltesich einer der Bernerischen Führer nach dem andern ge-troffen. Die Hauptleute von Metrail und von Fechy 'fielen schwer verwundet. Dießbach wurde außer Standgesetzt, ferner zu streiten. Zm gefährlichsten Augenblickewarf sich sein Adjutant, Stürler, vor ihn hin, empfingselbst drei Schüsse, die seinem General bestimmt warenund entriß ihn den Händen der Feinde. Dann brachtenihn Soldaten vom Kampfplätze in Sicherheit. Saccon-nay übernahm nun, nachdem er sich eine im Kampf auf
299) Er hielt dieselbe wegen des Bären in goldenem Felde für dieje-nige von Bern .
300) Der Bernische Schlachtbericht sagt auch, daß bei dein Rückzügedie Absicht obgewaltet habe, den Feind aus den Hügeln und He-cken heraus auf ein Feld zu locken, das zum Kampfe für disci-plinirte Truppen besser geeignet sei.