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eines geliebten Führers aufsuchten, andere um Ver-wundete aufzufinden und dem Tod zu entreißen; diemeisten aber, um die gefallenen Opfer auszuplündern.Man fand bei den Katholischen Rosenkränze und Amu-lete, trügerische Unterpfänder der Sicherheit und desSieges^?). Sieben Kanonen und acht Fahnen warengenommen worden, aber von dreien der letztern lediglichdie Stange in den Händen der Sieger geblieben. Jo-hann Melchior von Lausten^), der das Hauptpannervon Luzern trug, riß, sobald er dasselbe iu Gefahr sah,die Seide von der Stange, stieß sie in die Tasche undbrach die Stange selbst, deren Länge ihn hinderte, mit-ten entzwei, warf aber aus Versehen denjenigen Theilvon sich, woran der seidene Ueberzug der Fahne hing,der dann von den Bernern als Siegeszeichen aufbewahrtwurde. Das Banner von.Zug wurde durch die Geistes-gegenwart Zohann Landwiugs gerettet, nachdem die zweitapfern Hauptleute Weber und Brandenberg in dessenVertheidigung ihr Leben eingebüßt hatten^). Selbstsolche Züge von Heldenmuth indessen versöhnen nichtmit dem Gräuel eines Bruderkriegs. Auch die zwei Hör-ner von Uri, die Ancilien der Republik , vor deren Tonbei Nancy Carl der Kühne erbebt war, befanden sichunter der Beute ^°°). Gefangene waren nur in kleiner
307) Auf geweihten Zetteln fanden sich die Wirte: Hei -4- Helvym
Helve Tetragrammaton - 4 - Adonay Saday u. s. w.Ein Zuger rühmte sich von einem Bruder Predigervrdens ausUngarn den LIaviouIus 8aloir>oi»is erhalten zu haben. Bat. S. —Das nchsterieuse Buch gerielh einem waadtländischen Offizier indie Hände und hat sich seither in der Familie fortgeerbt.
308) Auf der Apotheke.
309) Stadlin. - Meier von Schauensee.
3l0> „Zwei Ochsenhörner von Uri mit Silber garnirt. Sie machen vielWesens von diesen Hörnern. Nach ihrer Behauptung haben sie