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delt ^), das wenig Theil am Aufstande genommen hatte,während den zum Amte Habsburg gehörenden Dörferndas Banner, welches sie 1653 zu Belohnung ihrer Treueerhalten, wieder genommen ward^?).
Auf diese Weise wechselten in den fünf Orten Zorn-ausbrüche und Erschlaffung. Die gereizte Stimmung nahmüberhand, als sie vernahmen, daß Bern mit den General-staaten ein enges und ewiges Bündniß geschlossen habe,in welchem Genf , Neuenburg, Viel, Neustadt und Mün-sterthal Inbegriffen feien. Es war ein Vertrag zu ge-genseitiger Vertheidigung, die Eidgenossen, der Kaiser,Frankreich darin vorbehalten; allein alles was dazu bei-trug, die Bande der Freundschaft zwischen Bern und denprotestantischen Staaten enger zu schließen, und demAarauerfrieden Dauer zu sichern, erschien den Ueberwun-denen als neue Feindseligkeit. Zufolge jenes Vertrages machteBern sich anheischig, in gewöhnlichen Zeitkäufen vierund-zwanzig Kompagnien^) in holländischen Dienst zu stellen.Zwei Drittheile der Offiziere mußten aus der Bürgerschaftvon Bern , ein Drittheil konnte aus dem übrigen Gebieteder Republik genommen werden. Nöthigenfalls durftendie Holländer noch viertansend Mann mehr werben. Sieihrerseits verpflichteten sich, Bern vertheidigen zu helfen,ebenso alle seine Unterthanenlünder, seine durch Bürger-recht ihm Verbündeten, vorzüglich Genf , dessen Bollwerk.Sie versprachen ihm Hülfsgelder jm AM eines
356) 600 Mann aus dein Entlebuch hatten in der Stadt in Besatzunggelegen.
357) lnLoocussse Ilckei sxmboluin. Sie verloren auch die genosseneZoll- und Abgabenfreiheit.
358) In Friedenszeiten durften dieselben auf 150 Mann herunter ge-setzt werden.
359) Soviel als der Sold von 24 Kompagnien betrug. Mai Kistoirowilitulre 6e >s 8ulsse. VIII. 79.