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einer Masse von Schwierigkeiten zu kämpfen. Man ver-weigerte ihnen den Titul von Gesandten; man beschul-digte sie, sie seien gekommen die Reichsglieder unter sichuneinig zu machen, mit ihren Religionsgenoffen besondereVerbindungen zu schließen^), man benutzte ihre Ent-fernung von den Archiven der Kantone und ebenso suchteman aus einer etwelchen Verschiedenheit ihrer Instruk-tionen Gewinn gegen sie zu ziehen. Damals schon ver-standen die deutschen Diplomaten die Siegel nachzuma-chen , um hinter das Briefgeheimniß zu gelangen. Aufdiese Weise setzten sie sich auch in Kenntniß des Inhal-tes des Briefwechsels der schweizerischen Abgeordneten^).Eschers Ehrlichkeit und Offenherzigkeit wurden mehr alseinmal gegen ihn selbst angewendet. Eines Tags beriefer sich nach der Mittagstafel auf die ganze Schweiz ,daß die in die kaiserlichen Dekrete aufgenommenen Be-richte über angebliche Mißhandlung katholischer Geistli-cher im Tockenburg unwahr seien. Sogleich ward vonallen Seiten her die Abberufung des unverschämten Zü-richers verlangt. Allein weder er noch sein wackererGefährte ließen sich einschüchtern. Erst nachdem ihre Er-
zu verstehen geben, daß die beiden weit eher zu den kräftigste»Maßregeln schreiten, selbst die engste Verbindung mit Frankreich sich eher gefallen lasten werden, als die mindeste Gefährvuugihrer Unabhängigkeit. Bemerkungen für die Herren Abgeordneten14. Oki. 1712. Eschern ward untersagt, vor irgend einer Reichs-tagssitzung oder Commission zu erscheinen, und ebenso auch unter-zeichnete Note» einzureichen. In Fischers Instruktionen hieß es:„Die Deutschen gleichen dem Sosius, der je nach dem BorgaugeMerkurs den Ton lauter oder leiser anstimmt. Man gewinntnichts bei ihnen mit unterwürfigen Redensarten."
378) „Während unsre Regierungen gegenwärtig sogar die frenudschaft-lichen Anerbietungeu des Landgrafen von Hessen - Castel von sichweisen."
379) Meier von Knonan.