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graffiſchen der Erdbidem ſtaͤrker geſpiket worden als zu Baſel / undiechſtal/ ja in der Kleineren Stadt ſtaͤrker als in der Groſ-ſen/ ſo das dort einiche Mauren umgeworffen worden/ hier aber kein
Arva mit ſolcher ungeſtuͤmme in die Khoſne eingefloſſen/ das dieſer
90 Fluß gegen dem See getrieben die Mühlen ſelbs zuruck zu ge-en gezwungen habe.
Der Merz hatte auch zimlich viel Regen; den 28. Abends um.Uhr ſahe der Wachter auf dem Oberdorff zu Zurich eine feurigeKugel blaulechter Farb/ welche ihre Flammen gegen dem See ge-
Der Aprel war anfangs kalt und feucht/ um die mitte warm/ ſodas den 20. die Bollen an den Baͤumen hervor getrukt: das end war
zimlich milt; den 1. um 4. Uhr Morgens ſahe mag gegen Mittag ei-nen feurigen Himmel/ und wurde zugleich gehoͤrt ein Klapf.
Der Mey war anfangs kalt und feucht/ ſo das der Schnee aufdem Albis gefallen/ und liegen blieben: von vielem Negen/ Schnee/und kalten Winden ſchiene es/ als ob das Korn und die Weinreben nichtgeringen Schaden leiden werden/ es hatte aber das vielfaltige Thau al-les wiederum erfriſchet. Das end des Mongts war gut. Aber den 14.diß Monats hat der warme Foͤnwind der Baumblüth und Früchtenmerklichen Schaden zugefuͤgt; den 20. paſſierte zu Bern eine merk-an eder e zu ſeiner Zeit mit mehrerem ſol beſchrie-
en werden. 1
Der Brachmonat war zimlich trocken/ ſo das es 23. Tag langvon dem 3. bis den 27. niemahlen geregnet: ſo das dieſe Trockne ohnemerklichen Schaden nicht abgeloffen were/ wann nicht die viele Regenund Thaͤuer der vergangenen Monaten dem Mangel der Früchten vor-
gebauet hetten; den 12. ſahe man blühende Trauben; den 15. aber
fam faſt alles Weingewachs in die Bluht/ und war zu end des Mo-nats alles verbluͤhet. Weilen die Nordwind immer die Oberhand be-
halten/ fielen in dieſem Monat wenige Thäuer.
Zu anfang des Heumonats waren die Weinreben in gutem Stand/die Wieſen aber dur; es litte guch das Korn und erwartete man keinereiche Ernd. Es hatte zwahr das feuchte Wetter mit dem hellen ab-gewechſelt/ doch hatte die Warme uͤberwogen.
Der Augſtmonat war kalt und feucht/ und deßnahen denen len