88(11508885aber beſtehet gleichſam aus zwepen 0 de deren das obere wei-cher iſt/ und ſich mit dem Hobel gleichſam abebenen laſſet/ beſtehet auchaus ſubtileren und kleineren Theilen: das untere aber iſt harter/ undbeſtehet aus groͤberen/ dickeren Theilen/ welche ſich auch/ nach deme dieLager ſchon formiert waren/ weiters geſenket.
XXXV. 5
Betrachtet man die innere geſtaltſame der Bergen/ ſo ſihet manaus denen wenigen Kluͤften/ in welche hier und dader Eingang offenſtehet/ vielmehr aber mit denen Gemüthsaugen daß die Berge inn-wendig hol/ gleich einem Gebaue/ aber von einer ſeltſamen Architectur-Arbeit/ darbey dem aͤuſſerlichen anſchein nach nichts ordenliches/ alles
unter einanderen verwirꝛet. Nihil magis inconditum, incertum, acperturbatum, ut ſolent eſſe rudera omnium formarum& figurarum,præter regularium, nullus modus, nulla ratio partium, aut propor-tio, nulla pulchritudinis umbra, artis, aut conſilii nullum veſtigium.Burnet. Theor. Tell. cap. 9. p. m. 48. Es iſt aber diß eine Goͤttliche inder groͤſten Verwirzung ordenliche Bauart! eine neue Architectoni-ſche Ordnung/ welche Bartoli Ricreat. del Savio cap. d. wol nennenmag un nuovo ordine Scompoſto, e per cid più artificioſamentecompoſto.
XXXVI
Ich gehe noch weiter/ und ſage/ das eben dieſes hole durchlöcherteBerggebaue überaus feſt iſt/ ja feſter/ als wann es nicht hol were. Esſcheinet diß wiederſinnig. Solten ſie ausgefüͤllet ſein/ ſo were noch meh-rere Gefahr/ das ſie wegen ihrer Schwere ſich in tieffere Abgruͤnde/ wañje ſolche ſind/ einſenken/ oder gar wegen ihres Uebergewichts die Erdenaus ihrem Mittelpunct treiben koͤnten. Es zeiget Juverus Geolog. p. 26.das die ber gichte Saulen/ oder groſſe Gebirge auf dieſerErdkugel nicht ſo dick und ſchwer ſeyen/ als die Colamaroder Aufſäze von anderen irꝛdiſchen Theilen, Seine Grün-de verdienen wol allhier eingerucket zu werden. x. Sind die Bergeins gemein ſteinicht und felſicht⸗ und dahero leichter/dann das meiſte Theil der Erden. Und obſchon Steineetwas ſchwerer ſind/ als das oberſte Stratum oder derGartenſchleim/ und Mudde/ ſo ſind ſie doch um ein merk-liches leichter/ dann das jenige/ ſo man weiter unter ſol-cher Erde antrift. Wie dann ihr Gewicht mit einanderverglichen/ das iſt/ die Steine mit der Erden welcheam Boden der Bergwerken 5 1 wird/ ſo iſt die fe
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