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vergangenen Sommer an einem Ohrt in der Hoͤhe gewahret wordeneine etwelche zerſpaltung des Bodens/ und deſſelben voͤllige einſinkung/in Groͤſſe/ das ein Kornſpeycher ſeinen Raum darinn gehabt hette/deſſen zwahren/ weil die Gegene dieſes Bodens dem Holz und Weydengewidmet/ wenig geachtet worden/ nach dem aber den 13. Winterm.es unablaͤßlich geregnet/ und die Regen Tag und Nacht continuiert/ſahe man/ das den 14. beſagten Monats Morgens ein ſtuck Bodenvon Weyd und Holz auf der Hohe des vor dem Haus ſtehenden Bergsnach und nach eingeſunken/ und zwahren ſo tieff/ als ein zimlich hoherKirchenthurn ſich uͤber den Boden in die Hoͤhe erſtreckt/ und muß theilsder Gewalt des eingeſunkenen Bodens/ theils das ſchwache/ und halbunderfreſſene Fundament des naͤchſtgelegenen/ etwas nidſich oder ab-hald ſich befundenen und mit ſchweren Holzſtumpen beſezten Bodens/verurſachet haben/ das fe meiſt groſſe Holzſtumpen angefangenmit den Wurzlen umgekehret zu werden/ und zwahren obſich gegender Hohe/ in die durch einſinken des etwan zwey Juchart haltendenBodens erzeigte Hole zu fallen/ dardurch dann ſich erwieſen der Anfang/daß die Tannen gefallen/ die Erden nidſich geriſſen/ und zwahren inar kurzer Zeit die naͤchſte Gegene überall ergriffen/ daher die obſich ge-fallenen Tannen/ weilen die Erde bey den Wurzlen zerꝛiſſen worden/und das e mit groͤſtem Gewalt nachgetrukt/ muſſen mit vie-ler Erden nidſich Lan dem Thal weichen/ da dann allwegen die naͤchſt-unten ſtehenden Tannen von oben herabkomenen Laſt der ſchon zerfalle-nen Tannen/ und vieler einxeiſſenden Erden auch herhalten/ und ſin-ken muſſen; je mehr aber geſunken/ je mehr der Gewalt und Laſt der ge-fallenen Tannen/ und hexabgeriſſener Erden ſich vermehret/ auch fortund fort den underen Holzboden ergriffen/ und das Uebel vergroͤſſeret/das ſelbigen ganzen Tag man dieſem Uebel zuzuſchauen hatte. Obwo-len zwahr bis auf den heutigen Tag das einreiſſen der Erden/ und dasſinken der Tannen nicht 7 nachgelaſſen/ ſo iſt doch das weit HröſteUebel den 14. Winterm. beſchehen/ es wird auch natürlicher Weiſenoch mehr continujeren/ und beſorglich auf das Frühjahr erneueretwerden/ wann namlich dem theils ſichtbaren/ theils verborgenen Waſ-ſer nicht kan eine noͤhtige Ausleitung gefunden werden/ moͤchte zu ſei-ner Zeit ein gut Stuck des 5 aufrecht ligenden/ obſtehenden Bodensergreifen/ und zugleich umkehren. Es laſſet ſich anfehen/ das an vie-len Ohrten/ die nicht ſonderlich verderbet ſein/ die Erde ſtuckweis obſichgetrieben worden von dem ſchweren/ und groſſen Laſt deſſen/ das ein-geſunken/ und in der Tieffe hernleder neuen Raum durch Gewalt ge-nommen. Es ſein viel ſtuck Holz halb und gam aufrecht mit 1 15enden