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1 (1716) Helvetiae stoicheiographia, orographia et oreographia, oder, Beschreibung der Elementen, Grenzen und Bergen des Schweitzerlands / [Johann Jacob Scheuchzer]
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152
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f CXVI. gThaͤleren wachſen/ beliebe der geneigte Leſer nachzuſchlagen inSchweitz . Naturgeſch. Lom.. 2 62. f*a XVII.

Von denen Thieren/ Steinen/ Metallen und Mineralien/ welche5105 Schweitzerland hervorbringet/ wird an ſeinem Ohrt in behöͤrigereitlauffigkeit gehandlet werden. Dißmahl bemerke nur diß/ daß dieThiere/ ſo in Bergweyden genehret werden/ geſünder/ ſchmackhafter/ſtarker/ und in allweg beſſer ſind/ als andere/ weilen ſie von beſſeren/ſchmackhafteren/ und recht gewuͤrzten Kraͤuteren leben.CXVIII. 5

Zu dem kommet die Geſundheit/ welche Menſchen und Vieh vonunſerer bergichten Landes⸗Art her haben. Es haben die Einwohnerunſerer hohen Gebirgen ſtarke/ von den Krankheiten befreyteLeiber/ und ehrliche/ aufrichtige Gemühter; ſie leben einfältig/ gemein-ſich von Milch/ und Milchſpeiſen; dieſe Landeskraft bekommet ihnenbeſſer/ als die niedlichſten Speiſen/ ſo aus froͤmden Landen zu uns ge-bracht werden. An anderen zu unſerer Geſundheit noͤhtigen und dienſt-lichen Elementen fehlet es uns auch nicht. Die Luft iſt geſund, und inſtaͤter Bewegung; die Waſſer friſch/ kalt/ lauter/ und in groſſer Menge.

CXIX. ö

Wer wolte uber diß erzehlen alle die Luſtbarkeiten/ welche alle in-nerlichen und auſſerlichen Sinne auf-und von den Bergen haben?Von anſchau⸗ und betrachtung der auſſeren und inneren Geſtalt/ hoͤhe/röſſe der Felſen/ auſſicht in die untenligende Thaler/ Walder ⸗Fluſſeache/ Matten/ gruͤnblaue Gletſcher/ das weydende Vieh/ huͤpfendeGeiſſen/ ſpringende Gemſe/ fliegende ſeltſame Voͤgel: von lieblicherBerg⸗Muſic der Sennen und Hirten/ Voͤglen/ laut pfeiffenden Mur-ullheren Vom Geruch vielfarbichter Kraͤuteren und Blumen.Worüber weitlaͤuffiger zuleſen Celsner. Mont. Fract. p. 47.CXX.

Es iſt oben bereits bemerket worden/ das einer/ ſo uͤber unſere hohenGebirge reiſet/ in einem Tag erfahren kan alle vier Zeiten des Jahrs.Auf denen Alpſpitzen ſihet er den Winter/ weiter unten den Fruͤhlinund Herbſt/ und im Thal den Sommer. Nicht nur erfahret man dieſeAbenderung bey verſchiedenen Graden der Warme ſondern auch bey

denen verſchiedenen Krauteren und Früchten: geſtalten man e 1