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mands/ wer aber erkantnuß hat/ und es vermag/ der geht in das Cap-eli/ und legt etwas in Kirchenſtock: arm Volt/ Kriegsleuth/ die nichts
haben/ Baͤttler/ und oft hablich Leuth auch geben nichts/ und koſtet demConvem zu Augſt Jährlich groß Guth zu erhalten. Doch iſt das Klo-ſter zimlich reich/ und ſchicken ihre Boten weit herum/ Steurung umGottes willen zuthun/ wie auch billich iſt/ und wol angelegt wird. Daſind taͤglich geladen Eſel auf der Straß von Augſt hinauf zu fahrenmit Proviant/ oft werden die wandlenden auf der Firſt des Bergs ver-ſchneyt/ daß ſie etlich Tag ſtill allda müͤſſen ligen/ biß die Bahn wie-der gemacht wird/ die da Hungers und Froſts mußten verderben/wann das Kloſterlein nicht were. Bis hieher Elehuclus welcher vonAugſt bis zur oberſten Firſt des Bergs rechnet 25. Italiaͤniſche Mei-len/ wie auch Antoninds in Itinerario, von Martinach aber oder
Octodoro 30. Antoninus 25. Tſchudii Meynung/ das durch benni
num Deum bey Livio der Jupiter mujſſe verſtanden werden unterſtützenauch andere Gelehrte/ und faſſet Hr. Elottinger Hel) Kirchengeſch.L. I. p. 27. die Meynungen alſo zuſammen. Andere ſchreiben den Nam-men dieſes Bergs benmnus. Dieſer Nam/ ſagen ſie/ werde ihme ge-geben wegen ſeiner Hohe/ von dem Woͤrtlein inna, oder Penna, wel-ches einen Gipfel bedeutet.(Ercelſa omnia,& in acutum faſtigiata,pennas vocamus, ſeu pinnas. Lipſ. ad Hiſt. Nac. Lib. 1.) Eivius war inin denen Gedanken/ es ruͤhre dieſer Namm her vom Abgott bennino,welcher daſelbſt geehret wurd. Aber woher hat dieſer Abgott ſeinen
ammen bekommen/ als eben von der Hoͤhe/ auf welcher man ihnverehret. Eben wie bey den Celten ben oder Penne die Hoͤhe/ oderdas guſſerſte eines Dings/ hiemit den Gipfel der Bergen bedeutet/von dem Hebreiſchen Woͤrtlein os Angel; und jupiter ſelbſt Pen,oder bin(der Donſtag aber(Dies Jovis) Pens Tag genennet wor-den.(Bochart. oper. Tom. 2. p. 1300. 1306. Cluver. Germ. Ant. Eib. I.cap. 26.) die Urſach deſſen iſt/ das man von alters her auf hohen Ber-gen Altar aufgerichtet/ die Heiden aber gewiſſe Goͤtter fur Berg-Goͤtter/ das iſt/ fur Goͤtter/ die auf den Bergen wohnen und wirken/gehalten;(1. Reg. 20. 28. vid. Car. O. D. Gerner. in 2. Sa. cdp. 24.5.614.) mit namen haben ſie auf den hohen Bergen dem Jor alsdem hoͤchſten und groͤten Gott Ehr beweiſen wollen/ daher ſagt man/
8 ſeye ein jeder hoher Berg Mons Jovius genent worden.(Ownis Mons
ovis mons dicitur, quoniam fuit mos antiquorum, ut ſuptemo Hebrum inſapremo loco ſacriſcarent. Melantes Lib. de Sacrific) Wie dann ebendieſer Berg Penninus ſonſt auch von den Roͤmeren betittlet wordenons Joyjus, Jovis Berg/ und noch heut zu Tag von den Jialſcan