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1 (1716) Helvetiae stoicheiographia, orographia et oreographia, oder, Beschreibung der Elementen, Grenzen und Bergen des Schweitzerlands / [Johann Jacob Scheuchzer]
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217
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Aretii und Rhellicani, ſo hernach folgen werden/ zu End der Alpha-betiſchen Ordnung der Bergen. Es iſt dieſer Berg am hoͤchſten gegenMittnacht/ und kan nicht kommlicher als von der mittaͤgigen Seitebeſtiegen werden: Auf mittnächtiger Seite von dem Dorff Stokenher iſt er ſehr 20 0 da man erſtlich durch dichte Walder/ hernachdurch die Alpen am Bach und Strüßly hinauf ſteiget. Auf derAbendſeite iſt der Weg auch gahe von Blumenſtein her/ da mandurch viel beſchwerliche krummen/ welche villeicht daher den Namen11 9 uͤber die Noth/ gemächlich ſteigen muß. Es iſt der Berg ſo

och/ daß die unten in Thaͤleren ligende 178 denen Schaͤr⸗ oderMaulperff⸗Haͤuffen gleichen. Gegen Mittag ligen auf dieſem Berg

wey See/ der einte iſt faſt rund und ſehr tieff/ gegen Abend flieſſen

eine Waſſer mit groſſem Geraͤuſch über die Felſen hinab; der andereiſt faſt hertzfoͤrmig/ ſeine waſſer werden verſchlungen in unterirꝛdiſchenHolen/ und kommen zu Erlenbach a klar hervor. Es finden ſichin 95 Seen keine Fiſch/ wol aber Waſſer⸗Eydeyen und Salaman-der. Die Beſchreibung/ welche der Stokhorn von ſich ſelbs machet alautet unter anderm alſo p. 209, Raͤbm, 8

Unvergebens heiß ich Stokhorn/ aVon meinem hohen Horn und Grat/Mein Gibel hoch in d Luft aufgaht/Dieweil er ſich ſo hoch aufrekt-So wird er oft mit Schnee bedekt:In ſehren Landen ſicht man michDarum mein Hochheit ruͤhmen ich/Auf Horgerberg und Albis weit/Welchs Birg unfehrn von Zuͤrich leitNun ligt mir Thun gſtrakts auf MittnachtZwo Stund ohngfaͤhrt von mir geacht ex.Hab gegen Thun und nechſtem LandEin gaͤhe Fluh und glatte Wand/5 oberſt bin ich gar nicht breit/Nein Horn ſich z hoͤchſt in d Laͤng austreit/85 nach der Laͤng ein Buͤchſenſchutz 5zegen Mittag gras reichen Stutz/