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1 (1716) Helvetiae stoicheiographia, orographia et oreographia, oder, Beschreibung der Elementen, Grenzen und Bergen des Schweitzerlands / [Johann Jacob Scheuchzer]
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252
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Sonnenberg und hinder demſelben der Anhornſtok und derBruͤnneliſtor: Auf dem Wyggis der Rautenſpitz und derSchxyenſtok. In dem Seerůrtichal ſtehet der Teyenſtok undim Klönthal der Ochſenſtok. Auf der Mittagſeiten diß Thalsiſt der Glaͤr niſcht/ welcher ſich von Oſten gegen Weſten ſtrekt undin vorderen/ mittleren und hinteren Glaͤr niſcht underſchei-den wird/ auch auf ſein mittleren und hinteren Theil das ganze Jahrdurch mit hohen Schneefirꝛen bedekt bleibt und auf der Gegend desSeerürti⸗Sees ein Eſſenmine hat/ ſo vor Zeiten bearbeitet wor-den, Jet aber od bleibt. Hinter dieſerem ligt auf den Grenzen mitSchweiz der Bachiſtok. Oberhalb Schwenden ziehet ſich das Ge-hirg von dem Glarniſcht wider Suͤdwerts und bemauret auf der Weſt-ſeithen das groſſe Thal: auf ſolchem ſtehet der Ekſtok und der Orth-ſtok. Hinder Linthal iſt in der Hohe ein Thal/ durch welches mangen Uri reiſet/ jenſeit diß Thals befindt ſich der Kammerſtot undhinder demſelben folget Südwerts der Gemſchiberg. Vor demGemſchiberg iſt gegen Suͤdweſt ein Thal/ darinn ediß hat auf der Sudſeiten den Tödtiherg/ ſo under allen ergenunſers Lands der hoheſte und unerffeiglchſt iſt: an ſolchem wird gufder Nordſeiten ein Eryſtallmine und nahe darbey ein gewuſſe Gegendangetroffen/ in deren man/ wie underſchiedliche Glaubwurdige michberichtet bey warmem Wetter ein ſtarken Geruch von Steinoͤhl ver-wut/ und die daher Behlblanken genent wird. Ich hab mich letſtverwichenen Augſtmonat auch allda befunden aber wegen eingefallnemſtarken Nebel und Regenwetter ſolchen Geruch nicht recht deutlich ver-ſpühten mögen. Auf Südoſtſeiten dit Sandehals ſtehet der Berg5 0 auf deſſen Oſtſeiten eröffnet ſich Mittagwerts wider einander Thal/ darinn die Alp Vimmeren ligt/ und in welchem zuhin-derſt under einem ungeheuren Firꝛen die Linth entſpringt. Am Fuß desSelbſanfts Nordwerts vereiniget ſich die Linth mit dem Sandbachund lauft durch ein tieffe Kluft ins Land hinaus/ uͤber dieſer Kluft iſtdiß Jahrs die Bandterbruk wieder neugebaut worden/ und hatmir der Werkneeiſter angezeiget/ er finde die Kluft von der Bruk bisaufs Waſſer hinab 28. Klafter tieff ſein/ das Klafter zu 7. Werk-ſchüßen gerechnet/ das Limmerenthal hat auf der Oſtſeiten den Mut-e und von dem Mutten ziehet ſich der Kiſtenberg bis anden Selbſanft/ alſo das er diß Lmmerenthal und mit demſelden dasLand endet und beſchließt. 5

Bisher iſt erzehlt worden das Gebirg auf Weſtſeiten: jetz folgetdas jenige ſo auf der Oſtſeiten das dand umgibt. Es nimt ſein anfang