quaſi nulla. weil es wegen ſeiner kleine nichts geachtet wird; verliehrtſich unter dem Markflecken Thuſis / deme es unterſchiedliche mah-len groſſen Schaden zugefügt/ dem Namen nach in den Rhein / be-haltet aber ſeine ſchadhafte Eigenſchaften mit wegſchwemmen/ unduntergraben etlich 100. Schritt lang/ wie auch die Farb/ ſo baldallezeit ſchwarz/ ſonderlich bey Regenwetter/ und Fruͤhlingszeit/wann der Schnee ſchmilzt/ da es auch ſehr dick/ und trüb/ daß mandie Hand darmit nicht waſchen koͤnte/ welches von den feen0 Felſen/ da es durchfließt/ ſo immer hinunter ſinken/ wahrſchein-ich herkomt/ es iſt diß Waſſer den Fiſchen ſo ſehr zu wieder/ das de-ren weit mehr vor/ als nach vermiſchung deſſen in dem Rhein ſelb-ſten gefunden werden. n f
Der Spluͤgner/ oder en d der groͤſte Paß Ita-lien zugehet/ darauf ſich ein groß Wirthshauß zu komlichkeit derReiſenden/ ein ſchoͤne Wieſen/ die wegen lang bleibenden Schneeserſt im Augſt⸗ und Herbſtmonat gemehet werden/ befindtlich vondieſem Hauß/ ſo von Splügen / welches bey dem Fuß des Bergsligt 2. Stund entfehrnet/ komt man durch ein Sommerszeti ganzliebliche Ebene zu einem alten Thurn/ und weſters durch weyd-reiche Alpen eben wegs in die 1x. Stund/ allwo man geh nid ſichzu ſteigen anfangt/ da von der an vielen Orthen in Felſen ge-ſchnittener Landſtraß das hinunter ſehen/ abſonderlich den unge-wohnten/ in die ungeheure ae ein entſetzendes grauſen bey-bringt welches durch das Gethoͤß der ungemein hoch herabfallen-den Waſſerfall nicht wenig vermehret wird/ bis zu anfang des naͤchſt-gelegenen Thals Campdolcino wo es nach 4. Stündiger Ebe-ne biß auf Cleven immer Berg abgehet/ zuſammen in die 5. Stundlang/ woraus dieſes Bergs hoͤhe abzunemmen/ ſo noch nicht alles/dann von der Hohe an/ wo geſagte Matten nach zuruckgelegter 12.ſtündigen Ebene das nidſich ſteigen anhebt/ gegen der ſo genanten AlpEmmat zu/ darinnen ein ſchoͤn lauter forellenreicher mit Felſen um-gebener See anzutreffen/ man noch in die 2. Stund biß auf diehoͤchſten Bergſpitzen immer zu ſteigen hat: ſo in allem von Clevenan 2. Stund obſich gehenden Wegs ausmachet.
Der e da der hinter Rhein in einem unzergaͤnglichenEisthal ſein Urſprung hat/ ein Thell deſſen iſt der Berg St. Bern-ee man aus dem Rheinwald in das Miſaxer-
ehet.
Furcula, wo man vo d i NCleven komt. n dem ſaxerthal hinüber in die GraffſchaftSt. Joͤri-