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Verzeichniss der Fauna und Flora der Molasse im Württembergischen Oberschwaben / von Dr. J. Probst
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16. Strobilus uniplicatus A. Be. sp.

17. Glafydina inflata Reuss.

rugulosa Sdbrg.

18. Cyclostonms bisqlcatus Zieten sp.,somit 18 Geschlechter mit 42 Arten.

Als die wichtigsten Leitschnecken für den untern Horizonterscheint die Helix rugulosa-, für den obern Helix crepidostoma.lieber die Gliederung der Miocänschichten, für welche die Schneckenvon besonderer Wichtigkeit sind, verweisen wir auf das SamtBERGERsche Werk S. 357, sowie S. 564 und 609. Nach Kmund Sandberger ist hei den Schnecken der untern Süsswasser-molasse der westindische Typus am zahlreichsten vertreten, näm-lich (C. Sandberger 1. c. S. 466):

westindisch und südliches Nordamerica 9 Arten,

canarisch-maderensisch.4

tropisch-asiatisch.3

chinesisch-japanesisch.6 ,

südeuropäische Arten.8

eine originelle Mischung von Schnecken, wie Sandberger sichausdrückt, die übrigens mit dem gemischten Character der Florader Molasse gut harmonirt, nur dass bei letzterer auch noch di®australischen Formen vertreten sind (cf. Heer, Urwelt der Schweiz ,S. 346).

4) Pflan zen der untern Süsswassermolasse.Trotz der gut entwickelten Schichten der untern Abtheilungder Molasse ist es im Württemb. Oberschwaben noch nicht ge -lungen, ein Pflanzenlager zu entdecken, welches zahlreiche undzugleich mannigfaltige Reste aufbewahrt hätte. Wir könnendesshalb nur wenige Funde anführen.

Chara- Samen wurden von Herrn Prof. v. Quenstedt entdecktbei Berg und Rottenacker (Begleitworte zum Atlasblatt Ehingen ,S. 11). Auch am Weg von Einsingen nach Schaffelklingcn istein Kalk von sehr zahlreichen feinen Höhlungen durchzogen, dmsich zum Theil noch in Form eines. Quirls zusammengrnPP 116 ' 1und ohne Zweifel von Chara - Pflanzen herrühren.